Nach Enthauptung von Caleb (†10) Höchste Rutschbahn der Welt wird abgerissen

KANSAS CITY (USA) - Der zehnjährige Caleb Thomas Schwab starb auf der höchsten Wasserrutschbahn der Welt. Jetzt wird die Bahn mit dem Namen «Verruckt» im Freizeitpark in Kansas City abgerissen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...
2 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder überlebten...
3 Pannenhandy Galaxy Note 7 Samsung bestätigt Akku als Brandherd

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

Der Abriss der Anlage sei die einzig richtige Massnahme nach der Tragödie, teilte die Leitung des Freizeitparks Schlitterbahn in Kansas City (USA) mit.

Mit dem Abbau solle begonnen werden, sobald die Ermittlungen zu dem Unglück abgeschlossen seien und eine Erlaubnis des Gerichts vorliege.

Auf der Wasserrutsche mit dem deutschen Namen «Verruckt» war der zehnjährige Caleb Thomas Schwab Anfang August tödlich verunglückt. Er ist der Sohn eines republikanischen Abgeordneten im Parlament von Kansas. Nach Angaben von Ermittlern wurde der Junge enthauptet.

Bei der Fahrt sollen sich Augenzeugen zufolge die Nylon-Sicherheitsgurte gelöst haben.

Laut «Guinness Buch der Rekorde» handelt es sich mit gut 51 Metern um die höchste Wasserrutsche der Welt – sie ist höher als die Niagarafälle. Laut Website des Parks werden zwei oder drei Personen, die mindestens 1,37 Meter gross sein müssen, auf einem Floss festgeschnallt. Das Floss schiesst die Bahn hinunter und wird danach über eine Welle gejagt, um noch ein zweites Mal in die Tiefe zu rasen.

Seit dem Unglück ist die Rutsche geschlossen. Sie war nur zwei Jahre in Betrieb.

Deutsche Bezeichnungen sind im US-Staat geläufig, da Rund ein Drittel der Einwanderer in Kansas aus Deutschland stammen. (SDA/sas)

Publiziert am 24.11.2016 | Aktualisiert am 15.12.2016
teilen
teilen
1 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

4 Kommentare
  • Gustav  Broennimann , via Facebook 24.11.2016
    Sehr tragisch dieser Todesfall. Hätte man sich an die Regeln gehalten wäre es nicht passiert. Der Junge war zu klein für die Sicherheitseinrichtungen und durfte somit noch nicht auf die Bahn. Es gibt nun mal auch Vorschriften die man beachten sollte.
  • Thomas  Zürcher 24.11.2016
    Tragisch das ganze!Todesfälle und unzählige Verletzte immer wieder liest man von solchen tragischen Unfällen.Adrenalin-Junkies kommen auf diesen Bahnen auf ihre Rechnung.Eines ist klar das Risiko fährt immer mit.Egal, auf welche Art und Weise und in welchem Alter es passiert, sein eigenes Kind zu verlieren ist das Schlimmste.Die Eltern können zwar lernen damit zu leben aber man wir nicht mehr der selbe Mensch sein.Den Angehörigen mein herzliches Beileid und viel Kraft in diesen schweren Stunden.
  • Peter  Kühne , via Facebook 24.11.2016
    versteh ich nicht so ganz, der sohn hätte da gar nicht draufgedurft, warum war er aber dort? vielleicht weil er ein politiker sohn ist? immer das selbe, wenn mami oder papi was darstellt, gelten ganz andere regeln. für die eltern tut es mir zwar leid, aber solaneg die bahn nicht als falsch,gefährlich oder fehlerhaft eingestuft ist, warum sollte man die nun zumachen? etliche andere sind ja auch wohl und heil unten angekommen!
    • Thomas  Goetz 24.11.2016
      @Kühne - andere sind auch heil angekommen? Diese Argumentation finde ich sehr gefährlich. Ich kann die sicherlich 100 Mal über eine rote Ampel fahren, ohne dass dabei etwas geschieht. Soll dies dann auch erlaubt werden. Ausserdem schreiben Sie selbst "wenn die Bahn nicht fehlerhaft eingestuft wird" - wenn es stimmt, dass sich ein SIcherheitsgurt gelöst hat, dann ist die Bahn wohl fehlerhaft, daher kann sie doch geschlossen/abgerissen werden