Nordkorea prahlt Atomtest ist Ende der «nuklearen Erpressung» durch USA

NEW YORK (USA) - Nach dem fünften Atomtest Nordkoreas hat der UNO-Sicherheitsrat weitere Sanktionen gegen Pjöngjang angekündigt. Dort zeigt man sich davon aber wenig beeindruckt.

Nordkorea sieht Atomwaffentests als Ende der nuklearen Unterdrückung play
Nordkoreas Diktator Kim Jong Un lässt Atomwaffentests durchführen. Reuters

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Nach seinem neuerlichen international verurteilten Atomtest reklamiert Nordkorea für sich eine Position der Stärke gegenüber der Weltmacht USA. Die USA seien «verzweifelt über die starken militärischen Schritte» Nordkoreas.

«Vergangen sind die Tage und sie werden nie mehr zurückkommen, als die USA eine einseitige nukleare Erpressung» gegen Nordkorea genutzt habe, schrieb die Zeitung der in Nordkorea herrschenden Kommunistischen Partei, «Rodong Sinmun», in einem Kommentar.

«Dreckige Prostituierte»

Südkoreas Staatschefin Park Geun-Hye wurde als «dreckige Prostituierte ausländischer Mächte» beschimpft. Dabei nahm die Zeitung Bezug auf Parks Kritik an Nordkoreas Tests ballistischer Raketen und nicht auf den jüngsten Atomtest.

Park wende sich zu Unrecht gegen Nordkorea, weil die Führung in Pjöngjang lediglich «Massnahmen zur Stärkung der atomaren Abschreckung zur Selbstverteidigung» ergreife, hiess es in dem Kommentar.

Bislang stärkster Test

Am Freitag hatte das international isolierte Land nach eigenen Angaben einen «neu entwickelten Atomsprengkopf» getestet. Der südkoreanischen Regierung zufolge handelte es sich um den bislang stärksten Atomwaffentest Nordkoreas.

Der neuerliche Test wurde international einhellig verurteilt - selbst Nordkoreas engster Verbündeter China reagierte empört. Der UNO-Sicherheitsrat kündigte weitere Sanktionen gegen Pjöngjang an.

Seit dem ersten Atomwaffentest 2006 hat der UNO-Sicherheitsrat mehrere Runden scharfer Strafmassnahmen verhängt. Diese hielten jedoch das international ohnehin völlig isolierte Land nicht davon ab, immer wieder Atombomben und Raketen zu testen.

Publiziert am 10.09.2016 | Aktualisiert am 12.09.2016
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8 Kommentare
  • beat  baur aus niederbipp
    10.09.2016
    hätte nordkorea öl oder sonstiges rohmaterial, hätten die usa schon lange inteveniert. warum lässt man pjöngjang so gewähren? am ende weinen wieder alle wie in syrien...
  • Georg  Ritter 10.09.2016
    Die nordkoreanische Regierung ist, wenn auch gewalttätig und höchst unsympathisch, weniger "irr" als manche westliche. Sie spielt nämlich bis heute international sehr erfolgreich. Und ausserdem: Wenn man die Gewalttäter aus den USA als Feinde hat, ist es ganz gut, eine Atombombe in der Tasche zu haben. Indem man jemanden als "irr" beschimpft, verbessert man nichts.
  • Hans-Jürgen  Steiniker aus Zofingen
    10.09.2016
    Es gefällt doch den USA, China und allen Anderen, Nordkorea zu verurteilen und zu sanktionieren.
    Warum macht Niemand "Nägel mit Köpfen" und eleminiert diesen "Knaben"?
    • Georg  Ritter 10.09.2016
      Ich sage Ihnen warum, Herr Steiniker: Weil Sie nicht bereit sind, dort einzumarschieren und Ihr Bein und Ihr Leben zu riskieren. Und aus vielen anderen Gründen.
  • Fortunato  Gatto , via Facebook 10.09.2016
    Bellende Hunde sind selten eine Gefahr. Eher sind es die Stock Hiebe oder die Ketten wie der Hunger, der einen Hund zum reissenden Wolf macht. Wenn alle auf ein Land einschlagen statt einmal die Hand zu reichen...kann man nichts Positives aus beiden Haltungen gewinnen...einer knurrt und alle andere schlagen subtil auf ihn ein... Ein echtes Mobbing gegen Kim Jon Un. Nur das Volk selbst kann eine Diktatur richten...aber dann mischen sich alle wieder ein und das Volk sind die Bauern des Bretts.
  • Thomas  Zürcher 10.09.2016
    Solche Sanktionen bringen nichts sie werden Kim nicht dazu bringen, sein Atomprogramm einzustellen – in ihm sieht er die Überlebensgarantie seines Regimes.Auch wäre Nordkorea ohne Atomprogramm nur ein armes Land unter vielen, die ausländische Hilfe gegen Erfüllung bestimmter Konditionen erhalten. Genau das will das Regime vermeiden.