Mysteriöse Flüge Drei Festnahmen nach Drohnen-Attacken auf AKWs

PARIS - Nach zahlreichen Drohnenflügen über französische Atomkraftwerke hat die Polizei nun drei Verdächtige festgenommen.

Ein Ziel der Drohnen: Das Atomkraftwerk Belleville-sur-Loire. play

Ein Ziel der Drohnen: Das Atomkraftwerk Belleville-sur-Loire.

AP

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Sie kamen im Schutz der Dunkelheit, ihr Ziel ist unklar. Die französische Polizei konnte nun drei Personen (zwei Männer, eine Frau) festnehmen, die mit einer Reihe von Drohnenflügen über Atomkraftwerken für Unruhe sorgten.

Die Beamten teilten mit, das Trio sei in der Nähe der Nuklearanlage Belleville-sur-Loire festgesetzt worden. Zudem seien zwei Drohnen beschlagnahmt worden. Erst vergangene Woche hatte Innenminister Bernard Cazeneuve Ermittlungen wegen der mysteriösen Flüge bekanntgegeben. 

Flugbewegungen an sieben Atomkraftwerken

Seinen Worten zufolge wurden über sieben AKWs des Versorgers EDF mehrfach unbemannte Flugkörper gesehen. Dies nährte Zweifel an der Sicherheit der Anlagen. Die Drohnen waren sehr klein. Nähere Angaben zur Herkunft machte die Polizei nicht. Die für spektakuläre Protestaktionen bekannte Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte erklärt, nichts mit den Flügen zu tun zu haben.

AKWs dürfen in Frankreich nur in einer Höhe von mindestens 1000 Meter überflogen werden. Zudem müssen Flugzeuge zu Atommeilern einen Abstand von mindestens fünf Kilometern einhalten. (dr/SDA)

Publiziert am 06.11.2014 | Aktualisiert am 06.11.2014
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Protest-Aktion: Greenpeace besetzt AKW Beznau

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