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Polizisten und Forensiker untersuchen das Autowrack, in dem die vier Leichen gefunden wurden. (Keystone)
Eine Mutter und ihre drei Kinder sind heute Morgen in Schönefeld bei Berlin tot in einem ausgebrannten Auto entdeckt worden. Die Hintergründe des Geschehens seien unklar, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums in Frankfurt an der Oder, Peter Salender.
Da die Leichen verbrannt sind, ist noch nicht hundertprozentig klar, wer die Toten sind. Ihre Identität muss noch von der Gerichtsmedizin geprüft werden, erklärte die Polizei.
Die vier Toten wurden erst nach rund zehn Stunden aus dem Autowrack geborgen, nachdem zuvor die Spurensicherung beendet worden war. Zeugen hatten gegen 2.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert.
Es werde in alle Richtungen ermittelt – einen Unfall schloss die Polizei aber aus. Der mutmassliche Ehemann der 48-Jährigen und Vater der Kinder werde als Zeuge befragt. «Er gilt derzeit nicht als Tatverdächtiger», betonte Salender. Die Kinder waren nach ersten Erkenntnissen zwischen fünf und elf oder zwölf Jahren alt.
Ein anderer Polizeisprecher sagte im Radio Berlin-Brandenburg RBB, eine Selbstmordtat sei nicht auszuschliessen. Der 48-jährige Ehemann hatte sich am frühen Morgen auf der Suche nach seiner Familie an die Polizei gewandt.
Die Wohnung der Familie liegt nach den Polizeiangaben im Südosten Berlins. Von dort sind es nur wenige Kilometer bis zu der Stelle, an der der Wagen ausbrannte.
Das Fahrzeug stand am Rand einer einsamen Strasse in der Nähe des Flughafens Berlin-Schönefeld. Die Strasse am Berliner Stadtrand ist von Wiesen und Brachland umgeben. (SDA/hhs)