Mr. Fake-News-in-Chief Trump rettet Auto-Werk, das nie gefährdet war

Facebook steht wegen der Verbreitung von Fake-News in Verruf. Doch was, wenn es der designierte US-Präsident selbst ist, der die Wahrheit zu seinen Gunsten verdreht?

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Donald Trump stellt sich als Job-Retter dar. Ist er aber gar nicht, sagt Ford. AP

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Nach dem überraschenden Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen steht Facebook in der Kritik. Der Vorwurf: Die gewaltige Menge an Fake-News, die auf der Social-Media-Plattform verbreitet worden sei, habe die Wähler massiv beeinflusst – zum Vorteil des späteren Wahlsiegers Trump.

Facebook will nun handeln, eine Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von Fake-News sei bereits gebildet, heisst es. Doch die grössten Bemühungen verlaufen im Sand, wenn es der designierte Präsident selbst ist, der fröhlich Meldungen erfindet. So geschehen heute auf Twitter.

Voller Stolz verkündete Trump in zwei aufeinanderfolgenden Tweets, US-Autobauer Ford erfolgreich von der Abwanderung nach Mexiko abgehalten zu haben. Hart habe er daran gearbeitet, dass Ford ein Werk in Kentucky nicht schliesse. In einem Telefongespräch habe sein Freund Bill Ford nun den Erfolg seiner Bemühungen bestätigt.

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016
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5 Kommentare
  • Willy   Nuesch aus Oranjestad
    18.11.2016
    Natuerlich hat somit Trump recht, denn Ford WOLLTE ein (kleines) Model in Mexico herstellen lassen und wird das nun, nach Gespraech mit Trump, nicht mehr tun.
  • Roland  Benz , via Facebook 18.11.2016
    Solange die NSA nicht die ganze Wahrheit auf Wikileaks publiziert hat, steht es Aussage gegen Aussage.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    18.11.2016
    Kleine zusatz Information für Ungläubige, der Boss der Autogewerbschaft Union hat gesagt Sie wurden vor einem Jahr (das genaue Datum habe ich nicht im Kopf) von Ford Unterrichtet das man in den Kentucky Plant investiere um die Produktion zu modernisieren.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    18.11.2016
    Nur Ford wird wie geplant die Produktion der tiefen Preisgruppe in Mexico herstellen, weil Sie in der USA Produziert viel zu teuer würden. Wie der Sprecher von Ford sagte die Produktion der Hochpreismodelle (Lincoln) in Kentucky stand nie zur Diskussion daran etwas zu ändern.
  • Bünzli  Schorsch aus Buxtehude
    18.11.2016
    Na gut, sagen wir es mal so, wenn Ford entschieden hat, die Produktion eines Modells nicht auszulagern, wäre ja das ein Erfolg für Trump. Sogar VOR seiner Amtszeit. Die USA hat MILLIONEN Jobs in der Manufaktur verloren in den letzten 10 Jahren. Und die Gefahr war gross, dass dies so weiter gegangen wäre. Können wir uns auf diesen Punkt einigen, liebe Medien? Es ist auch komisch, dass Kentuckys Gov. diesbezüglich voller Lob für Trump ist. Der hat wohl auch keine Ahnung. Sollte den Blick lesen.