Mossul und Raka USA wollen parallele Offensive gegen IS

US-Verteidigungsminister Ashton Carter drängt auf eine Offensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in der syrischen Hochburg Raka.

Islamischer Staat: USA will Parallel-Offensive in Mossul und Raka play
Irakische Regierungssoldaten halten Stellung bei einer Strassensperre unweit der IS-Hochburg Mossul. Fällt die Stadt im Irak, hat die Terrormiliz nur noch die syrische Metropole Raka unter ihrer Kontrolle. Keystone

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Öffentlicher Verkehr auf dem Handy Briten jagen Porno-Pendler
2 Papa hat sich vertwittert Trump lobt die falsche Ivanka
3 Anschlag auf Istanbuler Nachtclub mit 39 Toten Silvester-Attentäter...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
6 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

«Wir wollen, dass so schnell wie möglich ein Einsatz zur Isolierung (des IS) rund um Raka beginnt», sagte Pentagon-Chef Aaron Carter bei einem Besuch der autonomen Kurdenregion im Nordirak. Dies müsse parallel zur Offensive gegen den IS in der irakischen Stadt Mossul geschehen. «Wir arbeiten mit unseren Partnern (in Syrien) zusammen, um das zu tun.»

Es werde «eine gewisse Gleichzeitigkeit» der Einsätze geben. Entsprechende Überlegungen gebe es seit Längerem. Die irakischen Streitkräfte und kurdische Einheiten haben am 17. Oktober eine Offensive auf Mossul gestartet, die Hochburg des IS im Irak. Die USA unterstützen den Einsatz mit Luftangriffen und der Ausbildung irakischer Soldaten.

Wenn der IS Mossul verliert, wird das syrische Raka die letzte grössere Stadt unter der Kontrolle der Terrormiliz sein. Während in Mossul eine breite Koalition gegen den IS kämpft, dürfte die Einbindung von Bodentruppen in Syrien dagegen schwieriger sein.

Die USA unterstützen gemässigte syrische Rebellen und die von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte. Aber auch die Truppen von Syriens Machthaber Baschar al-Assad, die von Russland unterstützt werden, kämpfen gegen den IS. (sda)

Publiziert am 24.10.2016 | Aktualisiert am 27.10.2016
teilen
teilen
6 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Boris  Kerzenmacher 24.10.2016
    Ein blutiger Kampf gegen einen hochgerüsteten und zu allem bereiten Daesh (IS) ist nicht mehr zu verhindern. Und ebenso wird es nicht zu vermeiden sein, dass die Zivilbevölkerung leidet.
    Es ist der Preis für die Ignoranz gegenüber dem Daesh, für die jahrelange Gleichgültigkeit gegenüber seinen Exzessen, den die Unschuldigen ein weiteres mal zahlen müssen. Der Westen hat moralisch bereits verloren. Aber wenigstens kämpft ernun gegen einen Gegner, der überhaupt keine Moral und Menschlichkeit hat.