Mormone überlebt Anschläge in Boston, Paris und Brüssel Mason Wells (19) wird vom Terror verfolgt

BRÜSSEL - Es war bereits der dritte Anschlag, den Mason Wells (19) hautnah miterleben musste. Bei den Attentaten in Paris und Boston kam er mit dem Schrecken davon. In Brüssel wurde er von der Bombe am Flughafen erfasst und überlebte.

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Der Mormone Mason Wells (19) wollte gestern zusammen mit zwei Glaubensbrüdern eine weitere Missionarskollegin am Flughafen Zaventem in Brüssel abholen, als sich plötzlich einer der Attentäter in die Luft sprengte.

Belgium Attacks Utah Missionaries play
Masons Vater, Chad Wells: «Wir leben in einer gefährlichen Welt. Nicht alle sind nett und liebevoll.» AP Photo/John Locher

Mason und seine drei Glaubenskollegen wurden alle verletzt und befinden sich derzeit im Spital. Der Mormone ist nicht in Lebensgefahr, weist aber Wunden am ganzen Körper auf. Die Bombe soll direkt neben der Gruppe hochgegangen sein. Dass alle noch am Leben sind, ist fast ein Wunder. «Das ist bereits die dritte Terrorattacke, die er überlebte», sagte sein Vater Chad Wells zu ABC News. Mason musste seinen Schutzengel schon mehrmals in Anspruch nehmen.

Schon Anschläge in Paris und Boston überlebt

Vor drei Jahren überlebte der junge Mann das Attentat am Boston-Marathon. Damals wartete er gemeinsam mit seinem Vater an der Ziellinie auf seine Mutter, als plötzlich eine Bombe hochging. Am 15. April 2013 starben damals drei Menschen, mehr als 250 wurden verletzt. Vater und Sohn kamen glimpflich davon, sie wurden von der Explosion zur Seite geschleudert, blieben aber unverletzt.

Als wäre der Anschlag in Boston nicht schon genug gewesen, befand er sich auch letzten November bei den Terroranschlägen in Paris in der Nähe der Attentäter. Auch wenn er nicht direkt am Ort des Geschehens war – das Gefühl, dass er schon wieder knapp mit dem Leben davon kam, fuhr ihm in die Knochen.

«Es ist unglaublich, dass er gleich so nahe an mehreren Anschlägen war», sagte Pfarrer Scott Bond von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Sandy, welcher Mason angehört. «Ich denke, jeder von uns würde ernsthafte Probleme davontragen, aber er ist jemand, der mit dem Geschehenen besser umgehen kann, als alle anderen. Er wandelt seine Erlebnisse in etwas Positives um».

«Es muss der Segen Gottes sein, dass Mason noch lebt», ist seine Mutter Kymberly Wells überzeugt. (lz)

Publiziert am 23.03.2016 | Aktualisiert am 23.03.2016
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Terror in Brüssel Bilder aus dem zerstörten Flughafen

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4 Kommentare
  • Fabian  Elvis 23.03.2016
    ich habe diese anschläge auch überlebt. zwar war ich nicht vor ort aber überlebt habe ich.
  • Adrian  Rüst , via Facebook 23.03.2016
    Paris und Boston waren wirklich ganz enge Geschichten. Etwa 1 Million Menschen waren vermutlich etwa gleich nah dran. Hauptsache das ganze gibt mindestens eine Woche lang irgendwelche Storys her.
    • Fritz  Müller aus Nähe Basel
      24.03.2016
      Was sind den Sie für ein Specht! Haben Sie auch gelesen, dass der Junge in Boston von der Bombe weggeschleudert wurde und jetzt verletzt im Spital liegt weil er direkt neben der Bombe am Terminal stand? Einfach erbärmlich solche Kommentare.
  • Thomas  Zürcher 23.03.2016
    Mason Wells gilt sicher als Symbol von Hoffnung und Zuversicht in dieser von Terror geprägten Zeit.Er lässt sich nicht unterkriegen und geht seinen Weg weiter.Jeder andere der so etwas erlebt hat wäre erschüttert und traumatisiert.Anscheinend ist er einer von den Menschen die ein solches Erlebnis in etwas Positives verwandeln können.