Mit Messern bewaffnet: Angreifer verletzten 3 Touristen bei Attacke auf Hotel in Hurghada

HURGHADA - Zwei bewaffnete Männer haben ein Hotel im ägyptischen Ferienort Hurghada angegriffen. Dabei wurden drei Gäste verletzt. Das Hotel betont, dass es sich bei der Attacke um keinen Terroranschlag gehandelt habe.

Bewaffnete eröffnen Feuer auf Touristen-Hotel in Hurghada

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Die Attacke ereignete sich im Drei-Sterne-Hotel Bella Vista. Mindestens drei Touristen sind dabei gemäss dem ägyptischen Innenministeriums verletzt worden. Es soll sich dabei um zwei Gäste aus Österreich sowie einen aus Schweden handeln. Sie seien in einem «stabilen Zustand».

Die Behörden bestätigten gestern Abend den Tod eines Angreifers. Es handle sich um einen 21-jährigen Studenten aus Gizeh, schrieb das Innenministerium in einer Medienmitteilung. Ein weiterer sei durch die Sicherheitskräfte des Hotels schwer verletzt worden.

Die beiden Männer hatten das Hotel am Roten Meer über ein an einer Strasse gelegenes Restaurant angegriffen. Sie hätten die Touristen mit Messern bedroht, heisst es. Zudem hätten sie Schreckschusspistolen bei sich gehabt.

 

Augenzeugen berichteten, die Angreifer seien vom Meer aus gekommen und in das Restaurant eingedrungen, wo die Touristen gerade beim Abendessen waren. Einer von ihnen habe einen Touristen in seine Gewalt bringen können und versucht, ihn zu töten. Sicherheitskräfte konnten die beiden Angreifer schliesslich fassen.

Die Attacke ereignete sich im Hotel Bella Vista in Hurghada. play

Die Attacke ereignete sich im Hotel Bella Vista in Hurghada.

Keystone

«Angriff dauerte nicht länger als vier Minuten»

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Das Hotel veröffentlichte heute Morgen eine Stellungnahme. Screenshot Facebook

Das Hotel hat heute Morgen auf Facebook eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es betont, dass es sich bei der Tat nicht um einen Terrorangriff gehandelt habe. Entsprechende Berichte seien höchstwahrscheinlich «Propaganda» und dienten lediglich dazu, dem ägyptischen Tourismus zu schaden. Die beiden Angreifer seien unter Drogen gestanden.

Der Angriff habe nicht länger als vier Minuten gedauert, schreibt das Hotel weiter. Den verletzten Gästen gehe es inzwischen wieder gut. Eine Person habe das Spital gestern bereits nach wenigen Stunden wieder verlassen können, die zwei anderen Gäste seien heute Morgen entlassen worden. (cat/SDA/lha)

Publiziert am 08.01.2016 | Aktualisiert am 09.01.2016
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31 Kommentare
  • Benedikt  Richter aus Bern
    09.01.2016
    Wer geht denn noch nach
    Ägypten in den Urlaub?
    Geiz ist geil!
    Wer nicht hören will, muss es eines Tages vielleicht
    selber fühlen.
    Nie würde ich weder nach Ägypten, Tunesien oder
    Marokko fliegen.
    Aber jedem das seine.
  • Adrian  Rüst , via Facebook 09.01.2016
    Dieser Beitrag passt zur allgemeinen Panikmache und medialen Suche nach irgendwelchen spannenden Terroranschlägen. Dies führt dann in einer direkten Folge zu Fremdenfeindlichkeit.
    Tatsache ist, dass niemals weniger Menschen durch Gewalt starben als in der heutigen Zeit. Niemals war die Lebenserwartung und der Wohlstand so hoch wie heute. Niemals waren so viele Länder demokratisiert und gab es so wenige Kriege.
    Aber die kurzlebigen und finanziell angeschlagenen Medien brauchen Schlagzeilen.

    • Rüdiger  Simpson aus Züri
      09.01.2016
      Zum Glück gibt es doch noch ein paar wenige wie Sie die sich von der momentanen medialen Weltuntergangsstimmung nicht anstecken lassen. Mir ist auch bewusst und ich bin dankbar, dass wir in einer sehr guten Zeit und an einem sehr guten Ort leben und wir unser Leben geniessen können
  • Oliver  Hardy 09.01.2016
    Nirgendwo auf der Welt dürfen wir uns noch sicher fühlen.Nicht mal in der eigenen Wohnung wie der Fall von Rupperswil zeigt.Das Leben auf dieser Erde wird je länger je mehr immer gefährlicher.Zur falschen Zeit am falschen Ort und schon ist es passiert.
    • Rüdiger  Simpson aus Züri
      09.01.2016
      Sie dürfen sich gerade in der Schweiz sehr wohl sicher füllen, es gab wohl keine Zeit, in dem wir sicherer waren, der Strassenverkehr sicherer war, das Gesundheitssystem so gut ausgebaut war oder die Lebenserwartung höher war. Das Unsichheitsgefühl ist rein subjektiv und kommt daher, das die mediale Aufmerksamkeit für alles Schlimme auf der Welt um ein x-faches gestiegen ist.
  •   Schmidlin Adrian aus Wangen
    09.01.2016
    Komische Welt, offenbar ist es mit der Eigenverantwortung nicht mehr weit her? Man weis es doch und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb finden es immer wieder Leute interessant in diese Länder zu reisen. Der Staat oder sonst jemand rettet mich dann schon und wenn dass dann nicht klappt geben wir den Behörden den Medien oder sonst jemandem die Schuld. Wer in diese Länder reisen will muss auch mit den Konsequenzen rechnen das ist so bei Abenteuer Urlaub.
  • Othmar   Huber 09.01.2016
    Aber unser BR Präsident setzt auf "keine Angst" - Aber unser BR Präsident hat in der Arena selbstbewusst auf mehr Vertrauen und Selbstbewusstsein plädiert. Dies setzt jedoch voraus, dass unsere Regierung der Gesellschaft nicht gefälschte Statistiken vorsetzt, dass die Medien nicht einseitig rotgefärbt Meldungen erst mit grossem Druck und Verzögerung wie in Köln geschehen der Bevölkerung vorsetzen. Das Vertrauen ist ein wertvolles Gut und ist in den letzten Jahren stets mehr verschwunden.
    • Urs  Hagen , via Facebook 09.01.2016
      Alles was uns vorgesetzt wird muss zuerst gekocht werden, so wird es geniesbarer und verursacht auch weniger Bauchschmerzen. Unser Silvester und tausender anderer auch verlief total ruhig. An anderen Orten, in Syrien zum Beispiel gab es vermutlich etliche Tote in dieser Zeit, dann sind sicherlich auch viele verhungert auf dieser Welt, in Köln gab es organisierte Übergriffe um die Stimmung an zu heizen und irgend einer hat sicher eine schöne Rede geschwungen zum neuen Jahr. Normaler Jahresanfang.