Mit Fingerabdruck der schlafenden Mutter Sechsjährige kauft Spielzeug für 250 Dollar

LITTLE ROCK (USA) - Die kleine Ashlynd weiss, was sie will – und wie sie es bekommt: Sie benutzte den Fingerabdruck ihrer schlafenden Mutter, um Spielzeug im Wert von 250 Dollar zu bestellen.

Clevere Ashlynd: Mit dem Fingerabdruck ihrer schlafenden Mutter kaufte sie per Smartphone Spielzeug im Wert von 250 Dollar. play
Clevere Ashlynd: Mit dem Fingerabdruck ihrer schlafenden Mutter kaufte sie per Smartphone Spielzeug im Wert von 250 Dollar. Facebook Bethany Howell

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Bethany Howell aus Little Rock im US-Bundesstaat Arkansas hat eine clevere Tochter. Als sie mit der sechsjährigen Ashlynd vor ein paar Wochen vor dem Fernseher sass und einnickte, wusste diese die Situation schlau auszunutzen.

«Nach vier oder fünf Minuten des Films schlief ich ungewollt ein. Dann muss sie mein Telefon genommen haben», sagt Howell zum Nachrichtenportal «Buzzfeed News».

Howell ahnte nichts. Doch dann kam ihr Ehemann nach Hause. Er fragte sie, wieso sie denn 250 Dollar auf Amazon ausgegeben habe. «Zuerst dachte ich, dass wir gehackt worden seien», erklärt die Mutter. 

Die sechsjährige Ashlynd weiss jetzt, was Geld ausgeben heisst. Mama Bethany Howell hats ihr beigebracht. play
Die sechsjährige Ashlynd weiss jetzt, was Geld ausgeben heisst. Mama Bethany Howell hats ihr beigebracht. Facebook Bethany Howell

«Ja Mama, ich habe geshoppt!»

Doch als die Eltern die Bestellung genauer unter die Lupe nahmen, bemerkten sie, dass alle 13 Artikel an ihre Adresse versandt werden sollen und Pokémon-Spielzeuge waren – welche die kleine Ashlynd unbedingt haben wollte.

«Da wurde mir klar: Wenn weder du noch ich eingekauft haben, dann bleibt nur noch eine Person, die das gemacht haben könnte.» Am nächsten Morgen konfrontierte die Mutter Ashlynd wegen der teuren Shopping-Tour.

«Sie antwortete mir: ‹Ja Mama, ich habe geshoppt. Aber keine Sorge, es kommt alles direkt zu uns!›», erzählt Howell. Als die Mutter dann wissen wollte, wie sich die Sechsjährige Zugang zu ihrem Smartphone verschafft habe, antwortete sie: «Ich habe deinen Daumen benutzt!»

Zum Glück kam gleich Weihnachten

Howell nahm den Vorfall als Grund, ihrer Tochter das Konzept von Geld zu erklären. Auch machte sie Ashlynd klar, dass sie zuerst fragen oder es sich verdienen müsse, wenn sie etwas kaufen möchte.

Von den 13 Artikeln konnten nur gerade vier retourniert werden. Doch Howell nahm den Umstand gelassen, denn Weihnachten stand passenderweise gerade vor der Tür.

«Wir haben ihr gesagt, dass Santa Claus die Geschenke am Weihnachtsmorgen bringen wird», erklärt Howell. Der Plan ging auf: Ashlynd freute sich riesig über die Geschenke: «Das ist, was mir Santa Claus gebracht hat! Ich habs bestellt und er hat es zu mir gebracht!» (vac)

Publiziert am 02.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017
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11 Kommentare
  • Steve  Salzmann aus Basel
    03.01.2017
    at; Heinrich Ochsner; Das mit den Lebensmitteln aus dem 3 D Drucker, daran arbeitet die Nasa bereits seit ein paar Jahren. Wenn es mal funktioniert, sollen Astronauten auf diese weise richtiges Essen geniessen können. Statt Ihrer Flüssignahrung wie bisher. Raumschiff Enterprise lässt grüssen. Im übrigen finde ich die Idee nicht so daneben, für Expeditionen etc ziemlich praktisch.
  • Remo  Albrecht aus Höri
    02.01.2017
    Irmeli: Kinder abgeben um Kinderkleider zu kaufen???? Gehören Kinder nicht dazu um die richtigen Grössen zu kaufen? Wenn für sie der Kleidereinkauf für ihre Jungs als Kleinigkeit gilt, dann ist dass für mich Unverständlich! Samstag ist auch ein Tag!
  • Hans Adam  von Lippe Biesterfeld aus Nidau
    02.01.2017
    Als amerikanischer Elternteil hätte ich da gleich noch ein neues Paddel bestellt....!
  • Remo  Albrecht aus Höri
    02.01.2017
    Und alle klatschen in die Hände und Friede, Freude, Eierkuchen!
    Das Mädchen freut sich, dass ihr Santa Claus (für Alemannen; sChristchlindli bei uns!) ihr die Geschenke bringen wird, die sie ausgesucht und bestellt habe. Wow, und schon sind wieder bezaubernde Momente und die Fantasie zu Grunde zerstört.
    So etwas darf doch nie passieren, ich denke, diese Amis kennen nur noch Internet und Karten. Keiner kauft mehr im Laden, Arbeitsplätze gehen verloren. Vielleicht löst es ja Santa Trump....
    • Heinrich  Ochsner 02.01.2017
      hahaha, ist es denn hier besser? Ohne die ver..... iPhone usw. funktioniert doch gar nichts mehr, ausser dem RAV, das dank dieser Technik noch mehr arbeitlose Leute betreuen muss oder sollte. Die heutige Generation verschafft der vorherigen Generation die Arbeitslosikeit, aber dass sie sich das eigene Grab schaufelt, will niemand merken. Tüftelt nur weiter am computerisieren, dann könnt ihr dann bald mal Fleisch und Brot aus dem 3D Drucker gamen!
    • Irma  Irma Schmidiger 02.01.2017
      Nur in Amerika?!?
      Wie viele Leute haben heute noch Bargeld in der Tasche? Immer mehr online Shops versenden die Bestellung kostenlos. Ich bin selbst Mutter von 2 Jungs und mir ist es zu anstrengend in die Stadt zu fahren und nach passenden Kleidern zu suchen. Ich gehöre nicht zu diesen Müttern die wegen jeder Kleinigkeit die Kinder abgibt. Online ist es viel einfacher und übersichtlicher. Obwohl dieses kleine Mädchen misst gebaut hat, solltenicht die Eltern stolz sein so ein kluges Mädchen zu h
  • Bruno  Waldvogel aus Interlaken
    02.01.2017
    Ashlynd weiss,was es heisst,Geld auszugeben,nachdem es Ihr die Mutter beigebracht hat?
    Dass ich nicht lache.
    An die Mutter der dreijährigen,aufgepasst,dass Sie in ca.15 Jahren nicht einschläft.
    Ansonsten könnte die Tochter auf die Idee kommen sich ein schickes
    Auto,evtl.ein Haus in Malibu oder in Dubai zu kaufen.