Mindestens neun Tote im Kosovo Lawine verschüttet Familie – Asmira (5) überlebt

RESTELICA - Eine Lawine verschüttete im Kosovo ein ganzes Haus. Die fünfjährige Asmira Reka konnte dank einem Handy gerettet werden – mindestens neun Menschen sind tot.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Schlacht gegen die Rebellen So nahe ist Assad dem Sieg in Aleppo
2 Atemberaubender Fund in Myanmar Dino-Federn in Bernstein entdeckt
3 Der serbische Premierminister Aleksandar Vucic «Serbien ist vor 2025...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

Sie kam unerwartet: Eine Lawine begrub am Samstag im Dorf Restelica, südlich der Stadt Prizren, ein ganzes Haus unter sich. Darin befanden sich die fünfjährige Asmira Reka und elf weitere Familiemitglieder.

Die Retter konnten das Mädchen lebend aus den Schneemassen befreien, schreibt «BBC Online». Aber mindestens neun Menschen kamen beim Unglück ums Leben – auch die Eltern der Fünfjährigen.

Die sieben anderen Toten waren zwei Brüder, deren Frauen und Kinder.

Handyklingeln rettete das Mädchen

Shemsi Syla ist Sprecherin des kosovarischen Sicherheitsdienstes. Sie sagt, das Mädchen wurde aus den Ruinen gerettet, begraben unter 10 Metern Schnee, als Retter ein Telefon klingeln hörten.

Die Rettungsarbeiten liefen unter extremen Bedingungen ab. Im Dorf liegen zweieinhalb Meter Schnee, daher waren die Zufahrtswege beinahe unpassierbar. (kgq)

Publiziert am 13.02.2012 | Aktualisiert am 13.02.2012
teilen
teilen
0 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

4 Kommentare
  • Hanifa  Sopi 14.02.2012
    Es wird weiterhin nach einem 20 jährigen jungem Mann gesucht. Die Suchtaktionen werden teils unterbrochen wegen weiterer Lawinengefahr. Die Beerdigung der Familie Reka fand am Montag 13.2 um 16 Uhr statt.
    Neu wurde eine zweite Lawine auf der anderen Seite gemeldet. Fünf Personen wurden verschüttet, jedoch sind alle fünf am leben und konnten sich dank Handy rechtzeitig Hilfe rufen.
  • Sandra  Moser aus Bern
    13.02.2012
    Welch eine Tragödie! Ich wünsche dem Mädchen viel Kraft und gute Genesung.
  • Kastriot  Hasani 13.02.2012
    Traurig was da mit dieser Familie geschehen ist... ich wünsche der kleinen von Herzen alles gute für ihre Zukunft... ich hoffe sie kann den verlust ihrer familie verarbeiten, so schwer es auch sein mag.
    Rip an die verstorbenen.
  • Ardit  Arifi , via Facebook 13.02.2012
    Der Name des Mädchen ist Amsera.