Mindestens 546 Tote Zahl der Hurrikan-Opfer in Haiti steigt weiter

PORT-AU-PRINCE - 10 Tage nach dem verheerenden Wirbelsturm in Haiti suchen Einsatzkräfte noch immer nach Überlebenden. Das Land ist dringend auf Nothilfe angewiesen – doch die internationale Gemeinschaft zeigt sich bislang knausrig.

Haiti: Opfer-Zahl durch Hurrikan Matthew steigt weiter auf 546 Tote play
Zerstörung in Port-au-Piment. AP

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Über eine Woche nach dem schweren Hurrikan «Matthew» in Haiti ist die Zahl der Todesopfer auf 546 gestiegen. 128 Menschen wurden noch vermisst, weitere 439 verletzt, teilte der Zivilschutz am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.

In verschiedenen Medien war basierend auf Angaben mehrerer lokaler Behörden von deutlich höheren Opferzahlen die Rede. Rettungskräfte vor Ort sagten der Nachrichtenagentur dpa, die Zahl der Todesopfer werde voraussichtlich noch steigen.

«Matthew» hatte Haiti am Dienstag vergangener Woche mit Windgeschwindigkeiten von 230 Kilometern pro Stunde getroffen. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, Strassen und Felder überflutet. Nach Angaben der Vereinten Nationen brauchen 1,4 Millionen Menschen in dem bitterarmen Karibikstaat dringend Hilfe. Rettungskräfte warnten vor Cholera-Gefahr im Katastrophengebiet.

Ban Ki Moon reist ins Katastrophengebiet

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat derweil angekündigt, er werde morgen das verwüstete Gebiet in Haiti besuchen. Ban werde nach Les Cayes im Süden reisen, eine der am meisten zerstörten Städte des Landes, teilte sein Büro in New York mit. Ausserdem werde er haitianische Regierungsvertreter treffen.

Ein UNO-Aufruf zu Nothilfezahlungen für die Hurrikan-Überlebenden in Haiti findet derweil wenig Resonanz. Die Vereinten Nationen hatten den Bedarf mit 120 Millionen Dollar angegeben. Bislang gingen aber erst 6,1 Millionen Dollar an Hilfsgeldern ein, sagte UNO-Sprecher Stephane Dujarric. (SDA)

Publiziert am 14.10.2016 | Aktualisiert am 27.10.2016
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3 Kommentare
  • Schwab  Siegfried 14.10.2016
    Haiti braucht 120000000 Dollar Soforthilfe. Bis jetzt sind lausige 6100000 zusammengekommen. GlaxoSmithKline (Pharma) hat 3100000000 Dollar-Busse bezahlt fuer betruegerische Aktionen. 25 mal mehr als dass Haiti braeuchte. Ganz abgesehen von den weit hoeheren Bussen fuer kriminellen Aktionen der Banken. Nehmt die Pharma-industrie, Banken, Versicherungen, Regierungen in die PFLICHT. Leistet Soforthilfe mit diesen "Einnahmen", auch wenn in Haiti kein Profit zu machen ist.
  • Heinrich  Zimmermann aus Fulenbach
    14.10.2016
    "Ein UNO-Aufruf zu Nothilfezahlungen für die Hurrikan-Überlebenden in Haiti findet derweil wenig Resonanz."
    Ja warum nur ? Haiti mit seiner Bevölkerung und der Mentalität auf die ich nicht weiter eingehen möchte, ist ein Fass ohne Boden und das wissen gewisse Kreise. Und ja, ich habe Haiti bereist und studiert.
    • Schwab  Siegfried 14.10.2016
      Lieber Heinerich, was hat die Mentalitaet mit dem Hurricane zu tun??? Sind die Leute vielleicht schuld daran ???
      Haiti mit seiner Bevölkerung und der Mentalität auf die ich nicht weiter eingehen möchte, ist ein Fass ohne Boden und das wissen gewisse Kreise.
      Welche "gewisse Kreise" ? Schreibe nachpruefbare Fakten und nicht Raetsel.
      Gruss
      Siegfried