Mindestens 19 Tote in Mogadischu Bewaffnete greifen Strand-Restaurant an

MOGADISCHU (SOMALIA) - Mit einer Autobombe jagten sie das Eingangstor in die Luft, dann stürmten bewaffnete Männer das «Beach View»-Restaurant in der somalischen Hauptstadt.

Der Lido in Mogadischu: Einer der beliebtesten Ausgangsorte in der somalischen Hauptstadt. play

Der Lido in Mogadischu: Einer der beliebtesten Ausgangsorte in der somalischen Hauptstadt.

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Erneut attackierten bewaffnete Attentäter ein Restaurant und ein Hotel in einer afrikanischen Hauptstadt. Diesmal traf es laut einem Bericht von CNN die Mogadischu, die Kapitale von Somalia. Das Land leidet seit Jahren unter Bürgerkrieg und Terror.

Erst hätten die Attentäter mit einem Auto das Eingangstor zum Beach View gesprengt, dann stürmten vier Bewaffneten das beliebte Lokal am Lido von Mogadisch. Auch bei einem Hotel in der Nähe sei Gewehrfeuer zu hören gewesen, sagte Polizeioffizier Abdulkadir Ahmed zum TV-Sender.

Die islamisch-fundamentalistische Organisation übernahm die Verantwortung für den Angriff auf ihrem Online-Radio-Sender, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Die Kämpfe dauerten am Donnerstagabend an, wie ein Polizeikommandant sagte.

In den Restaurants am Strand verkehrten Regierungsvertreter und Unternehmer

Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Polizei um Zivilisten und Wachleute. «Sie schossen wahllos um sich im Hotel und ausserhalb», sagte der Augenzeuge Mustafa Elmi. «Ich konnte mit leichten Verletzungen entkommen, aber es gab Leute, die auf der Stelle tot waren.»

Zu einer weiteren Explosion soll es in einem nahegelegenen Restaurant gekommen sein. Nach Polizeiangaben handelte es sich auch dabei vermutlich um ein Selbstmordattentat.

Da im Hotel der Strom ausfiel, habe es Chaos gegeben, sagte ein Helfer. «Für die Rettungskräfte ist es sehr schwer, den Opfern inmitten von Schusswechseln zwischen Sicherheitskräften, privaten Wachleuten und den Angreifern zu helfen.» In den Hotels und Restaurants am Lido-Strand verkehren viele Regierungsvertreter und Unternehmer.

(bih/SDA)

Publiziert am 21.01.2016 | Aktualisiert am 22.01.2016
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8 Kommentare
  • Ueli  Künzi 22.01.2016
    Ich werde wohl nie verstehe, warum jemand freiwillig in so ein Land reist.
    • Marco  Weber 22.01.2016
      Das müssen Sie auch nicht verstehen und das ist auch kein Problem das Sie betreffen soll! Jeder soll tun und lassen können was er will!
    • Ueli  Künzi 22.01.2016
      @Weber, warum so aggressiv? Nur weil ich Ihre Ansichten nicht teile? Aus Ihrer Ecke wird immer Toleranz gefordert, Sie selber haben aber keinerlei.
    • Marco  Weber 22.01.2016
      Agressiv? Ich fordere ja tolleranz und trozdem müssen Sie es auch nicht verstehen wiso jemand in "solche" Länder reist! Wie gesagt jeder soll tun und lassen können wie er will!
    • Ueli  Künzi 22.01.2016
      @Weber, anscheinend habe ich den Nagel auf den Kopf getroffen. Rechtschreibung ist wohl nicht Ihre Sache.
  • Oliver  Hardy 21.01.2016
    Der Kampf gegen "die Ungläubigen"geht unvermindert weiter.An allen Ecken der Welt brennt es.Terroristen wollen mit allen Mitteln ihrer Weltanschauung Gehör verschaffen.Denn sie sind davon überzeugt, dass sie für eine bessere Welt kämpfen. Damit rechtfertigen sie all ihre Handlungen.Mit friedlichen Mitteln sind sie dazu nicht in der Lage.Ihr Ziel ist es, die herrschende Weltordnung aus den Angeln zu heben.
    • Albert  Lepper 22.01.2016
      Und was soll ihrer Meinung nach dagegen unternommen werden? Sobald entschiedenes Eingreifen angesagt wäre, stehen bestimmte sog. Politische Gruppierungen und deren Gesinnungsgenossen auf der Strasse und werfen Steine. Es ist alles längst geschehen und bereits 5 Min nach 12 Uhr. Wir sind nicht mal in der Lage die Scherben aufzuwischen, weil bereits im selben Moment, wieder irgendwo erneut geborstene Fenster zerscherbeln. Deshalb braucht es wohl in nächster Zeit wohl entschieden straffere Führun
    • Marco  Weber 22.01.2016
      Und wie genau wollen Sie dieses Problem mit einer strafferen Führung lösen? Da bin ich jetzt aber mal gespannt Herr Lepper!