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Die Opfer habe es bei Auseinandersetzungen zwischen Polizei und «Terroristen» sowie «Randalierern» gegeben. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.
Zuvor hatte das Staatsfernsehen von 13 Toten gesprochen. Weiter hatte es berichtet, durch einen von Demonstranten gelegten Brand in einer Moschee seien mehrere Menschen getötet worden, was kurz darauf dementiert wurde.
Unabhängige Berichte über die erneuten Proteste gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad gab es nicht, da ausländische Medien nicht berichten dürfen und alle Oppositionsmedien gesperrt sind. Der US-Fernsehsender CNN sprach unter Berufung auf «Spitalkreise» von 19 Toten.
Die Staatsmacht war am Samstag erneut mit aller Härte gegen die anhaltenden Proteste vorgegangen. Die Demonstranten fordern eine Annullierung des Urnengangs vom 12. Juni.
Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hatte die Wiederwahl von Amtsinhaber Ahmadinedschad am Freitag für rechtens erklärt und die Opposition in scharfer Form vor weiteren Protesten gewarnt. (sda/lec)