Iran: Mindestens 13 Tote bei Krawallen

TEHERAN - Mindestens 13 Toten sollen bei Protesten am Samstag in Teheran getötet worden sein. Der US-Sender CNN spricht unter Berufung auf «Spitalkreise» von 19 Toten.

  • Publiziert: 21.06.2009, Aktualisiert: 19.01.2012

Die Opfer habe es bei Auseinandersetzungen zwischen Polizei und «Terroristen» sowie «Randalierern» gegeben. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Zuvor hatte das Staatsfernsehen von 13 Toten gesprochen. Weiter hatte es berichtet, durch einen von Demonstranten gelegten Brand in einer Moschee seien mehrere Menschen getötet worden, was kurz darauf dementiert wurde.

Unabhängige Berichte über die erneuten Proteste gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad gab es nicht, da ausländische Medien nicht berichten dürfen und alle Oppositionsmedien gesperrt sind. Der US-Fernsehsender CNN sprach unter Berufung auf «Spitalkreise» von 19 Toten.

Die Staatsmacht war am Samstag erneut mit aller Härte gegen die anhaltenden Proteste vorgegangen. Die Demonstranten fordern eine Annullierung des Urnengangs vom 12. Juni.

Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hatte die Wiederwahl von Amtsinhaber Ahmadinedschad am Freitag für rechtens erklärt und die Opposition in scharfer Form vor weiteren Protesten gewarnt. (sda/lec)

Top 3

1 Teufelskerl! Mann springt aus 731 Metern Höhe – ohne Fallschirmbullet
2 Auf Sardinien Schweizer (46) stürzt in den Todbullet
3 Er wollte kein Hörgerät tragen Marvel kreiert Superhelden für...bullet

Ausland