Milo Moiré protestiert vor dem Kölner Dom: Nackt gegen den Sex-Mob

Die Schweizer Performance-Künstlerin Milo Moiré zeigt vor dem Kölner Dom, was sie von den Übergriffen in der Silvesternacht hält.

Nackt gegen den Sex-Mob
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«Es ist ein politisches Thema und es liegt mir sehr am Herzen, meine Meinung dazu zu sagen», so Milo Moiré zu BLICK. Auch ihr steckt der Schock nach der Silvesterschande von Köln immer noch in den Knochen. Und sie ärgert sich: «Hier wurde in manchen Medien berichtet, dass die Frauen angegriffen wurden, weil sie ‹falsch gekleidet waren›. Das geht nicht.»

Die Schweizer Nackt-Künstlerin protestiert vor dem Kölner Dom. play

Die Schweizer Nackt-Künstlerin protestiert vor dem Kölner Dom.

AFP

Milos Performance soll ein Appell an alle sein: «Frauen darf keine Gewalt angetan werden, ganz egal was sie tragen.» Deswegen trägt sie vor dem Kölner nichts. Ausser einem Plakat mit der Aufschrift: «Respektiert uns! Wir sind kein Freiwild selbst wenn wir nackt sind.»

Die Künstlerin kritisiert aber auch ihre Wahlheimat: «In Deutschland ist es schwer über das Thema Ausländer neutral zu diskutieren. Sagt man etwas dagegen wird man gleich in eine Ecke gestellt, sagt man etwas dafür auch. Die Schweiz geht damit neutraler um.»

Mehr zum Sex-Mob von Köln

Christian Hoffmann, Professor für Kommunikationsmanagement und politische Kommunikation in Leipzig und ehemaliger Professor an der Uni St. Gallen, teilt in einem Interview mit BLICK Milo Moirés Meinung: «Die Situation löst viele Ängste aus. Eine Allensbach­-Studie zeigt zudem, dass viele Bürger unsicher sind, was man öffentlich dazu sagen darf. Sie denken, sie dürften Ihre Ängste nicht ausdrücken, weil dies politisch nicht korrekt wäre.»

Publiziert am 08.01.2016 | Aktualisiert am 08.01.2016
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Fünf Methoden So wehrt sich Frau gegen Sex-Attacken

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47 Kommentare
  • Hedi  Tell aus Altdorf
    09.01.2016
    Naja, einfach nackt herumlaufen ist doch mittlerweile relativ abgedroschen und hat mit Kunst nicht wahnsinnig viel zu tun. Aber sie hat meinen Respekt, das bei diesem Wetter zu tun!
  • Michael  Berger aus St. Gallen
    09.01.2016
    Gemäss Urteil des Europäischen Gerichtshos ist es verboten in Europa nackt rumzulaufen. Es kann nicht angehen, dass selbsternannte Künstler gegen dieses Urteil verstossen dürfen. Ich fordere die sofortige Erlaubnis der Nacktwanderungen oder die Bestrafung dieser Blüttlerin! Gleiches Recht für alle!
  • Michael  Berger aus St. Gallen
    09.01.2016
    Das ist keine Künstlerin, sondern eine Blüttlerein. Verdient keinerlei Aufmerksamkeit.
  • Peter  Stalder aus Winterthur
    08.01.2016
    Ich staune über all die negativen Kommentare über Milo.

    Mich ärgert dass man von Frauen erwartet dass sie sich bedecken, damit Männer nicht die Kontrolle verlieren.
    Dabei wird mir als Mann quasi unterstellt das ich sonst automatisch zum unkontrollierten Triebtäter werde.

    Wer Menschen die niemandem schaden oder was zu leide tun einfach pauschal aufgrund ihres Geschlechtes, sexueller Neigung, Religion, Ideologie etc. nicht respektieren kann hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Punkt!

    • Ely  Hofer aus Ipsach
      09.01.2016
      Ich weiss nicht in welcher Welt sie Leben ,aber immer wenn was passiert kommt der Staat und nimmt es uns weg oder er verbietet es. Deshalb haben wir immer mehr Radar, 30er zone ,Verbote hier und da weil einer oder einige mal was falsch machen. Diese Männer kennen es nicht anders, deshalb ist nicht gleich jeder Mann ein Täter, aber wollen wir das tolerieren oder fördern, ich glaube nein.Das ist nicht negativ denken sondern vorausdenken. Und ausschaffen ist gut aber geht einer kommen 10 neue.
  • Fritz  Fritz 08.01.2016
    toll...... aber diese "Benutzergruppe" od. mögliche Täterschaft des Plakates versteht doch diese Sprache überhaupt nicht......
    Ich sage da nur Fu..Dumm diese Dame- Hauptsache um jeden Preis in den Medien erscheinen die soll doch gleich mit dieser Fitnesstussi Zeidler und Co auswandern und der Sender VOX sendet das sicher.