Millionen-Erbschaftssteuer Franzose findet in geerbtem Haus 100 Kilo Gold

ROUEN (FRA) - Ein Franzose hat in Nordfrankreich in einem geerbten Haus rund 100 Kilo Gold gefunden. Ganz freuen tut er sich aber aber nicht: Beim Verkauf des Fundes werden 45 Prozent Erbschaftssteuer fällig.

Unverhofftes Erbe: Franzose findet 100 Kilo Gold in geerbtem Haus play
Das gefundene Gold hat einen Wert von über drei Millionen Euro. © Leonhard Foeger / Reuters

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Einen wahren Schatz hat ein Franzose beim Ausräumen eines geerbten Hauses in Nordfrankreich entdeckt: An mehreren Stellen versteckt fand der Mann insgesamt 100 Kilogramm Gold mit einem Wert von 3,75 Millionen Euro.

«Es gab 5000 Goldstücke, zwei Barren mit einem Gewicht von zwölf Kilo und 37 ein Kilo schwere Barren», sagte der Verantwortliche des Auktionshauses der nahe Rouen gelegenen Gemeinde Évreux am Dienstag.

«Es war extrem gut versteckt, unter Möbeln, Wäschestapeln, im Badezimmer - also überall», sagte der Auktionator Nicolas Fierfort, der das Gold später für den Erben versteigerte. Er selbst habe nichts gesehen, als er durch das Haus gegangen sei, um den Wert der Möbel zu schätzen.

Erbschaft wird fällig

Die Lokalzeitung «La Dépêche» schrieb, das Gold sei unter anderem in einer Blechschachtel versteckt gewesen, die unter einem Möbelstück festgeschraubt war, und in einem Whiskyflaschen-Karton. Das Gold war in den 1950er und 1960er Jahren legal erworben worden, es wurden alle Echtheits-Zertifikate gefunden.

Über den gefundenen Goldschatz dürfte sich nicht nur der Erbe, dessen Identität geheim blieb, gefreut haben. Auch der französische Fiskus kann sich die Hände reiben: Auf die beim Verkauf erzielten 3,5 Millionen Euro werden 45 Prozent Erbschaftsteuer fällig. (SDA)

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
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11 Kommentare
  • Hubertus  Frankenstein aus Wohlen
    24.11.2016
    Nicht der Schlaueste, dieser Finder. Bei einem solchen Fund gilt: "Der Kenner geniesst und SCHWEIGT"....
  • Alex  Sommer aus Saland
    23.11.2016
    Ja schade so gierig sind die Regierungen.
    Und doch ist der Mann auch ein wenig selber Schuld wenn er vor lauter Freude über den Gewinn so laut jubelt und gierig sofort alles zu Bargeld machen will. Er hätte ja zuerst einmal die Folgen ausloten sollen und überlegen wie er das Geld ohne, oder wenigstens mit etwas weniger Verlust, in sein Leben hätte "Integrieren" können.
    • Hugo  Stiglitz aus Frankreich
      23.11.2016
      Da kennen Sie den franzoesischen Fiskus aber schlecht. Sein Lebensstil wir regelmaessig unter die Lupe genommen. Anbau am Haus? Schwimmbad? Alle 5 Jahre fliegt da ein Heli durch und macht Photos. Dann wird verglichen. Vorher und Nachher.. zudem: Wenn einer Gold verkauft, kauft es eun anderer. Und der muss es deklarieren. Ich finde, eher Ihre Variante ist gierig. Denn wer ist der Staat? Die Mitmenschen, oder?
  • Joe  Giger aus Kaltbrunn
    23.11.2016
    Sag ich doch immer, der Staat ist der grösste Gangster, die legale Mafia. Danach folgen Banken und Versicherungen. Jetzt hätte ich fast noch was vergessen, die Pharma-Industrie gehört auch noch zu dem Klub. Wünsche trotzdem Allen einen schönen Tag.
  • Hans-Ruedi  Bauer aus Altdorf
    23.11.2016
    Diese Erb-Steuer... Das Geld wurde ja bezahlt, da wurden ja Steuern bezahlt. Und nur weil einer stirbt und es die Nachfahren erhalten. Ich wird nicht ganz schlau draus, wie will man das als Staat rechtfertigen?
    • Mirco  Meier , via Facebook 23.11.2016
      Die Erbschaftssteuer ist wohl das fairste Mittel zur Vermögensumverteilung zwischen Reich und Arm. Den Erwirtschafter selbst beeinträchtigt diese Steuer nicht, da er ja unter der Erde liegt und die Erben haben meist nichts für das Vermögen getan.
    • Elias  Schnitzler aus St. Gallen
      23.11.2016
      In der Schweiz muss man dem Staat sogar Steuern (Miete) bezahlen für sein Haus, welches ja eigentlich der Bank gehört. Zuzüglich der Wucherüberschreibungssteuern. Steuervögte nannte man die Leute, die einem vorletztes Jahrhundert 10 Prozent abnahmen, heute nimmt der Staat ca. 50 Prozent oder mehr. In der EU wird einem dann nochmals 20 Prozent abgezogen, falls tatsächlich nach Abzug aller Steuern noch was übrig bleibt um etwas im Laden zu kaufen. Ist ja klar, wenn jeder 4. beim Staat arbeitet.
    • Thomas  Forler 23.11.2016
      Warum müssen Sie auf Ihren Lohn Steuern zahlen Herr Bauer? Ihr Arbeitgeber zahlt ihn doch aus seinem Firmenkapital das schon besteuert wurde... ;-)
    • Istvan  Gorowich aus Switz
      23.11.2016
      @Mirco Meier. Der Staat hat meist auch nichts für das Vermögen getan und die anderen sog. "Armen" schon gar nicht. D.h. der Erwirtschafter bestimmt was mit seinem Vermögen passiert und das vermacht er meist seinen Erben und nicht dem Staat. Alles klar?
  • drafi  schweizer aus berg
    23.11.2016
    das würde bei mir trotz der Erbschaftssteuer ein Lächeln hervorzaubern
    so ohne zu Ahnen und zu Wissen zum Millionär werden, nein, das würde mir nicht Weh tun, und das Haus kommt ja auch noch dazu, schön für den den es trifft
    • John  Jackson , via Facebook 23.11.2016
      Natürlich hättest du Freude gehabt, ich hätte da auch Freude daran...aber wenn du dir dann denkst, dass es um legal gekauftes, versteuertes Gold geht, und du dann 45 Prozent Erbschaftssteuer zahlen musst für etwas, was schon versteuert ist...naja hat schon einen bitteren Nachgeschmack