Michelle Obama, die First Gärtnerin

  • Publiziert: 10.04.2009, Aktualisiert: 19.01.2012

WASHINGTON – Sein eigenes Gemüse anzubauen, ist auch ein Weg zu sparen. Doch beim gestrigen Gärtnern hatte Michelle Obama wohl etwas anderes im Sinn. Spass schien es ihr und ihren kleinen Helfern auf jeden Fall zu machen.

In harten Zeiten muss man die Ärmel hochkrempeln und mit anpacken. Ob das der Grund ist, warum Michelle Obama im Garten des Weissen Hauses nun Gemüse anpflanzt, wissen wir nicht. Ihr und eingeladenen Schulkindern machte das Gärtnern gestern jedenfalls sichtlich Spass.

Bereits zum zweiten Mal bepflanzte die US-First-Lady Beete hinter dem Weissen Haus. Der Gemüsegarten sei denn auch ein beliebtes Thema bei ihrer Reise nach Europa gewesen, sagte die Ehefrau von Staatschef Barack Obama.

Die Staats- und Regierungchefs seien «alle so aufgeregt» wegen des Gartens gewesen, sagte Michelle Obama, die ihren Mann in der vergangenen Woche unter anderem zum Weltfinanzgipfel nach London sowie zum NATO-Gipfel in Strassburg und Kehl begleitet hatte. Sogar Prinz Charles habe sie darauf angesprochen.

Es ist nicht das erste Mal, dass beim Weissen Haus Gemüse selbst gezüchtet wird. Doch man muss schon etwas weiter zurückblicken: Seit den Zeiten von Eleanor Roosevelt vor 60 Jahren hat es keinen Nutzgarten mehr gegeben.

In Michelle Obamas Garten ist nun unter anderem der Anbau von Salat, Zwiebeln, Karotten, Tomaten, Gurken und verschiedenen Gewürzen geplant. Freuen kann sich auch eine nahegelegene Armenküche, die First Lady nach dem Einzug ins Weisse Haus bereits aufgesucht hatte: Sie soll etwas von der Ernte abbekommen.

Übrigens: Die Kosten des Gemüsegartens sind auf 200 Dollar veranschlagt.

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