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«Von Zeit zu Zeit braucht jeder jemanden, der einem die Hand hält», sagte Frau Obama in «Miriams Kitchen», wohin sie frisches Obst als Spende brachte. Zu dem Reisgericht wurden gedämpfter Broccoli und Vollkornbrötchen serviert. Als Nachtisch gab es Apfel- und Karottenkuchen.
Einer der Besucher der Armenküche, der Obdachlose Pierre Carter, sagte, er komme seit drei Monaten regelmässig in Miriams Kitchen, das gebe ihm viel Kraft. «Man kommt hierher und fühlt sich wieder als Mensch», sagte der Mann im Rollstuhl. Der 61-Jährige schüttelte Michelle Obama die Hand und dankte für ihren Besuch.
«Wir sind begeistert, dass unsere neue Nachbarin auf uns aufmerksam wurde», sagte die Leiterin der Armenküche, Sara Gibson. Ihren Angaben zufolge hat die Einrichtung 1200 regelmässige freiwillige Helfer, die jeden Tag bis zu 250 Portionen Frühstück ausgeben und einmal in der Woche ein Mittagessen. Die Kosten für eine Mahlzeit dürften 1,50 Dollar nicht überschreiten.
Das Weisse Haus teilte mit, der Besuch der First Lady in der Armenküche solle die Aufmerksamkeit auf das Engagement solcher Einrichtungen lenken. Ausserdem suche Frau Obama Kontakt mit den Bewohnern der Hauptstadt. (SDA/gux)