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Dank eines neuen Gesetzes muss man ab heute in Mexiko nicht mehr fürchten sofort ins Gefängnis zu wandern, wenn die Polizei Drogen bei einem findet. Denn Heroin, Kokain und LSD sind von nun an erlaubt. Natürlich nur in kleinen Mengen und für den «persönlichen Gebrauch».
Wer von der Polizei mit einer geringen Menge dieser harten Drogen erwischt wird, kann einfach weiter seines Weges gehen. Erst beim Dritten mal muss er mit Konsequenzen rechnen. Dann wird ihm nämlich die Teilnahme an einem Entzugsprogramm aufgebrummt. Bisher drohten in Mexiko bereits beim Besitz geringer Drogenmengen hohe Gefängnisstrafen.
Verschiedene Obergrenzen für die Drogen
Für die unterschiedlichen Drogen gibt es verschiedene Obergrenzen. So darf man fünf Gramm Marihuana, ein halbes Gramm Kokain, 40 Milligramm Metamphetamine und 0,015 Milligramm LSD mit sich rumschleppen, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen.
Mexikos Präsident Felipe Calderón hat nach langem Zögern das umstrittene Gesetzt unterzeichnet. Er hatte für einen strengeren Gesetzesentwurf geworben. Bereits beim ersten «Erwischen» sollte man mit Entzugskuren zu rechnen haben. (s5j)
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LSD, Koks oder Pillen – für den Eigengebrauch in Mexiko jetzt erlaubt.