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Die sogenannten Pitot-Sonden messen die Geschwindigkeit der Flugzeuge und liefern den Piloten die Informationen ins Cockpit. Als am 1. Juni Flug AF 447 ins Meer stürzte und 228 Menschen in den Tod riss, wurden ebenfalls Probleme mit diesen Sonden festgestellt.
Nun kam es bei einem Air-France-Flug von Rom nach Paris erneut zu Problemen. Wie die Zeitung «Le Figaro» berichtet, fielen die Sonden des Airbus A 320 während einer Minute lang aus. Dies, obwohl nach dem Unglück alle Flugzeuge mit neuen Sonden ausgestattet wurden.
Laut «Figaro» befanden sich die Passagiere aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Die Fluggesellschaft untersucht nun aber den Vorfall. Ob die Pitot-Sonden bei Flug AF 447 eine der Ursachen für den Absturz waren, ist unklar. Kurz vor dem Absturz sendeten verschiedene Geräte des Flugzeugs zahlreiche Fehlermeldungen. (num)