Meldung aus Südkorea Nordkorea lässt Vize-Premierminister hinrichten

SEOUL - Das Regime in Nordkorea soll wieder eine Exekution eines hochrangigen Regierungsvertreters befohlen haben. Das berichtet die Regierung Südkoreas – eine Bestätigung aus Pjöngjang gibt es jedoch nicht.

Nordkorea: Kim Jong-un erschiesst Vize-Premier für ungerades Stehen play
Kim Jong Un duldet keine Widerworte seiner Funktionäre. Reuters

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben aus dem Süden den für Bildung zuständigen stellvertretenden Regierungschef hinrichten lassen. Der 63-jährige Kim Yong Jin sei im vergangenen Monat vor ein Erschiessungskommando gestellt worden.

Zwei weitere hochrangige Funktionäre seien getadelt worden, erklärte das Ministerium für Wiedervereinigung am Mittwoch in Seoul. Einer von ihnen sei der Leiter der Behörde für innerkoreanische Beziehungen. Bei dem anderen handle es sich um einen Angehörigen einer Propaganda-Behörde.

Aus südkoreanische Regierungskreisen verlautete, dem stellvertretenden Regierungschef Kim Yong Jin sei zur Last gelegt worden, bei einer öffentlichen Veranstaltung keine gerade Körperhaltung angenommen zu haben. Erst am Dienstag hatten Medien berichtet, dass in diesem Monat zwei nordkoreanische Funktionäre wegen Ungehorsams gegenüber Kim Jong Un hingerichtet worden seien.

Sollten die Angaben zutreffen, wäre es die Fortsetzung einer Serie von Exekutionen und Fällen, in denen Amtsträger plötzlich verschwanden. Ende 2013 wurde Kims Onkel Jang Song Thaek wegen des Vorwurfs des Hochverrats hingerichtet. Das kommunistische Regime in Pjöngjang hatte die Hinrichtung bestätigt.

Oft erweisen sich Berichte aus Südkorea über die angebliche Exekution von hochrangigen Funktionären in dem weithin isolierten Nachbarland im Nachhinein als falsch. Im Mai war der angeblich im Februar hingerichtete frühere Armeechef Ri Yong Gil wieder aufgetaucht.

Publiziert am 31.08.2016 | Aktualisiert am 31.08.2016
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7 Kommentare
  • Werner  Brickenbach 31.08.2016
    Wisst ihr... wenigstens räumt er seine Widersacher öffentlich aus dem Weg nicht wie Erdogan der noch so dreist einen Militärputsch vortäuscht. Trotzdem das einzig positive das ich an Ihm abgewinnen kann ist seine Frisur. Da kann ich immer wieder herzlich lachen. :-)
  • Lorenz   Müller 31.08.2016
    Man kann für all die alten Medaillenträger, die ihn jeweils mit Zettelchen und Bleistiften begleiten, nicht einer plötzlich aus dem Takt gerät, wenn der kleine Dicke den Befehl zum kollektiven Lachen gibt. Sonst....... Ausserdem bin ich überzeugt, dass der Schnösel irgendwann selber im Käfig von ausgehungerten Hunden landet.
  • Somboon  Saleoff aus Koh Samui Suratani
    31.08.2016
    Right Yong Gil nach Hinrichtung wieder aufgetaucht.
    Im Gegensatz zu Nordkorea darf die westliche Presse und deren Journalisten jeden Käse drucken, hauptsache man hat Schlagzeilen!
  • Stefan  Gruber aus Bern
    31.08.2016
    Ich bin bei weitem kein Fan von Nordkorea aber Meldungen über Nordkorea sind wie immer mit vorsicht zu geniessen, da diese meist aus Südkorea stammen. Südkorea ist bekannt dafür Propaganda gegen Nordkorea zu verbreiten.
  • Walter  Roth aus Birsfelden
    31.08.2016
    Eigentlich beschämend, dass dieser Typ in der Schweiz aufgewachsen ist. Können wir solche Monster züchten ? Wenn ja, können wir sie ja auch wieder zerstören, oder ?