Mehrere Schwangere in den USA infiziert: Wird Zika zur neuen Sex-Krankheit?

NEW YORK - Die US-Behörden schlagen Alarm. Das Zika-Virus wird wohl häufiger beim Geschlechtsverkehr übertragen als man bisher meinte. Es gibt neue Fälle.

Brazil Zika CDC play
Auswirkungen von Zika: Die Kinder kommen mit Missbildungen zur Welt.  AP

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Münchner Amok löschte neun Leben aus - Arbnor S. trauert um seine...
2 München-Liveticker Münchner Bubi-Amok kaufte seine Glock im «Darknet»
3 Seine Fantasien, seine Familie, sein Leben Neue Details über den...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
8 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

Die US-Behörden prüfen 14 neue Fälle, in denen das vor allem für Schwangere gefährliche Zika-Virus durch Sexualkontakte übertragen sein worden könnte. Mehrere der Betroffenen seien schwanger, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Dienstag mit.

Die Zahl der Verdachtsfälle zeige, dass eine Übertragung durch sexuelle Kontakte häufiger sein könnte als bislang gedacht. Daher erneuerte die Behörde ihren Aufruf an in Zika-Infektionsgebiete reisende oder dort lebende Bürger zum Gebrauch von Kondomen oder zum vollständigen Verzicht auf Geschlechtsverkehr.

Anfang Februar hatten die Behörden im US-Bundesstaat Texas erstmals einen Fall bestätigt, bei dem das Zika-Virus durch Sexualkontakte weitergegeben wurde. Das von der Gelbfiebermücke übertragene Virus grassiert derzeit in Süd- und Mittelamerika.

Brasilien ist besonders von der Epidemie betroffen: Die Zahl der Zika-Infektionen wird dort auf 1,5 Millionen geschätzt. Nach Angaben der Behörden sind seit Oktober über 4000 Babys mit Verdacht auf Mikrozephalie auf die Welt gekommen, mehr als 400 Fälle sind bislang bestätigt.

Der Kopf der Kinder ist deutlich zu klein und die Gefahr gross, dass dies zu dauerhaften Behinderungen führt. Wegen der Zika-Epidemie rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 1. Februar einen «weltweiten Gesundheitsnotstand» aus.

WHO-Chefin Margaret Chan betonte am Dienstag bei einem Aufenthalt in Brasilien, wie schwierig der Kampf gegen das Virus sei. «Wir sollten uns darauf einstellen, dass dies eine lange Reise wird», sagte sie in der Hauptstadt Brasília. (SDA)

Publiziert am 24.02.2016 | Aktualisiert am 27.02.2016
teilen
teilen
8 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

3 Kommentare
  • Fritz  Wiseli 24.02.2016
    Reine Panikmache wie schon früher mit der Schweine und Vogelgrippe...! Es hat sich herausgestellt dass nicht 4000 infisziert sind sondern 300 und von denen überhaupt nicht bewiesen werden konnte dass dies von Moskitos herrührt! zuma anderen ist dies eine Erbkrankheit und hat überhaupt nichts zu tün mit Mücken! Die Elite sucht verbissen einen Vorwand um die ganze Menschheit impfen zu können...und letztendlich jedem einen Chip zu verpassen mit der Impfung! Das ist die Wahrheit und nichts anderes..
  • Karin  Schwegler 24.02.2016
    So lange ich keine Kinder will, und mich schütze, verzichte ich sicherlich auf nichts.
  • Carole  Liechti 24.02.2016
    Mich interessiert, welche Medikamente hier während der Schwangerschaft eingenommen wurden...obs doch kein Virus war?!?