Megaupload-Boss hat Mega-Ärger Kim Dotcom kämpft gegen Auslieferung

Anwälte des deutschstämmigen Internetunternehmers Kim Dotcom (42) haben bei einer Anhörung in Neuseeland erneut versucht, eine Auslieferung ihres Mandanten an die USA abzuwehren. Dotcom selbst erschien am Montag nicht im Gericht von Auckland, als die Anhörung begann.

Kim Dotcom Fall: Seine Anwälte kämpfen gegen Auslieferung an USA play

Kim Dotcom (42) will nicht in die USA ausgeliefert werden.

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Die Richter lehnten seinen Antrag ab, die Verhandlung live im Internet zu übertragen. Dotcom ist Gründer der einst populären Internetplattform Megaupload, auf der Nutzer Musik, Filme und andere Inhalte untereinander austauschten.

US-Ankläger werfen ihm und drei Mitstreitern vor, Copyright-Besitzer damit um mindestens eine halbe Million US-Dollar geprellt zu haben. Die US-Behörden liessen den Dienst 2012 schliessen.

Dotcom lebt seit Jahren in Neuseeland. Auf US-Antrag führte die neuseeländische Polizei 2012 eine Razzia auf seinem Anwesen durch und nahm Dotcom vorübergehend fest. Die US-Behörden wollen ihm und seinen Mitstreitern den Prozess machen. Bei einem Schuldspruch droht ihnen eine langjährige Haftstrafe. (sda/sac)

Publiziert am 29.08.2016 | Aktualisiert am 30.08.2016
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5 Kommentare
  • Michel  Müller aus Zurich
    29.08.2016
    Geistliches Eigentum ist nun mal Eigentum, er kommt sicher bald frei in den USA. Kann dann ein Buch schreiben und die Kohle ist zurück.
  • Daniel  Kohler aus Wohlen
    29.08.2016
    Hollywood & Co. ist selber schuld. Immer wenn eine neue Technologie kommt, seis der Kassettenrecorder, der Videorecorder, MP3 oder eben das Internet, wird gezettert und gejammert, das sei das Ende der ganzen Branche etc. Gerade eben durch Dotcom können wir heute legal im Internet Filme sehen und Musik hören. Dabei gings Hollywood im Kampf gegen das Internet einzig um die Verteidigung seines Vertriebskartells, das den Markt gegen jede Konkurrenz abschottete.
    • Landre  Marb , via Facebook 29.08.2016
      Stimmt! Denn wäre es so wären in diesen "Milieus" die Reichtümer nicht mehr existent. Die Realität ist aber dass die Reichtümer solide bestehend sind und stets wachsen. "Sharing"...Wenn ein Familienmitglied oder ein Nachbar mir ein bezahltes Copyright zum geniessen fragt, dann leihe ich es auch temporär. Kriminelle Aspekte ergeben sich wenn daraus (aus den Copyrights) einen finanziellen Gewinn-Kommerz geschöpft wird.
  • Abbas  Schumacher aus Basel
    29.08.2016
    Ehrlich, wenn ich den Mann so ansehe, habe ich keine Gefühle des Bedauern in mir, sein Ausdruck im Gesicht, "ich will mehr, noch mehr" und die juristischen Rechte der Andern.....Die können mir!
  • Meier  Ernst aus Erde
    29.08.2016
    Tja, wer sowas wie Megaupload aufzieht, den Rechteinhabern den langen Finger zeigt, immer wieder betont, dass man eh nicht an die USA ausgeliefert wird, jahrelang satte Gewinne einfährt, ja, der muss sich nicht wundern, dass er eines Tages eine gesalzene Rechnung für sein Handeln präsentiert bekommt. Sein Handeln ist nun mal jenseits von "Kaugummi klauen"....