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Dawn Larson hat sich mit ihrer Behinderung schon lange abgefunden. Da sie von Geburt an keine Arme hat, verrichtet sie viele Dinge mit ihren Füssen. Etwa Essen. Aber ausgerechnet beim unkomplizierten Junkfood-Laden McDonalds kriegte sie deswegen Probleme: In zwei Filialen weigerten sich die Angestellten, Larson zu bedienen.
Die Mutter von vier Kindern versuchte wie für sie normal, die mit Burgern bepackte McDonalds-Tüte mit ihrem Fuss entgegen zu nehmen. Das störte die Angestellten – sie gaben ihr das Essen nicht über die Theke. Die Kreditkarte hingegen war willkommen und durfte mit dem Fuss überreicht werden!
Die verschmähte Kundin geht jetzt vor Gericht. Und verlangt wegen Diskriminierung eine gewaltige Entschädigung von McDonalds: umgerechnet fast fünf Millionen Franken.
«Ich fühlte mich diskriminiert und erniedrigt», sagt Larson. «Alles was ich wollte, war das Essen, das ich zuvor mit der Karte gezahlt hatte. Ich wollte meinen Kindern doch nur etwas zu essen besorgen». (gux)