Deutschland Bis zu 300'000 Flüchtlinge bis Ende Jahr erwartet

Dieses Jahr rechnet Deutschland rechnet mit 300'000 Flüchtlingen play
Die deutschen Behörden rechnen für das laufende Jahr mit deutlich weniger eintreffenden Flüchtlinge als im vergangenen Jahr. (Symbolbild) Keystone/KEYSTONE/TI-PRESS/FRANCESCA AGOSTA

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«Wir stellen uns auf 250'000 bis 300'000 Flüchtlinge in diesem Jahr ein, darauf richten wir unsere Kapazitäten aus», sagte der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) der «Bild am Sonntag». «Es werden dieses Jahr eher noch etwas weniger als 300'000 Menschen kommen.»

Bis zu dieser Zahl könne seine Behörde einen optimalen Ablauf garantieren, sagte Weise laut Vorabbericht. «Wenn mehr Menschen kommen, kommen wir unter Druck.» Doch selbst dann seien nicht wieder Zustände wie im vergangenen Jahr zu erwarten. Allerdings würden die Verfahren länger dauern als angestrebt.

Im vergangenen Jahr habe Deutschland weniger Flüchtlinge aufgenommen als gedacht, sagte Weise. Der Grund dafür seien Doppelregistrierungen und Weiterreisen der Menschen. Die exakte Zahl werde demnächst vorgestellt, sagte der Bamf-Chef. «Sicher ist aber, dass im letzten Jahr weniger als eine Million Menschen nach Deutschland gekommen ist.»

Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt gestaltet sich Weise zufolge schwierig. «Es wird lange dauern und viel kosten.» 70 Prozent seien zwar erwerbsfähig, sagte Weise. Dennoch werde ein Grossteil von ihnen zunächst in die Grundsicherung fallen, bevor sie in Arbeit gebracht würden.

Etwa zehn Prozent der Flüchtlinge seien Akademiker, sagte Weise. Rund 40 Prozent hätten keine Berufsausbildung, aber praktische Arbeitserfahrung. Auch Hilfstätigkeiten seien für die Flüchtlinge besser als gar keine Arbeit. «Wir setzen deshalb alles daran, die Menschen möglichst schnell in die Jobcenter zu bringen.» (sda/sac)

Publiziert am 28.08.2016 | Aktualisiert am 30.08.2016
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52 Kommentare
  • Annemarie   Setz 28.08.2016
    Es wäre besser, man würde Arme und Arbeitslose in der EU unterstützen und für sie Lösungen finden anstatt eine Ueberzahl von Migranten ins Land zu lassen, die grossenteils keine Ausbildung, keine Integrationswillen haben und im sogenannten jugendliche Alter nur auf Nachzug von Familienangehörigen warten. Aber da hofft man in Deutschland wie auch in der Schweiz vergeblich.
  • Remo  Albrecht aus Höri
    28.08.2016
    Herr Kovanci
    Heute mal keine Verteidigungsrede für Erdogan? Doch zwischen den Zeilen lese ich raus, dass wir trotzdem mit dem demokratischen Diktat...ää Staatspräsident uns gut stellen müssen, sonst platzt der Deal mit der Türkei. Also indirekt doch: passt auf.
    Ich gebe ihnen recht, dass Leute aus diesen Ländern nicht integriert werden können wegen fehlenden Gemeinsamkeiten. Warum wollen sie denn uns ihre Gemeinsamkeit aufzwingen wenn sie dann hier sind(Isam, etc.)?
    Aber darum sich um Millionen
  • Jenkins  Roy aus Geneve
    28.08.2016
    Sie holen diese Eindringlinge bis Untergang Europas herein. Es sind gewaltsame geirige Horde, keine Migranten, die nur Sozialwerke ausplündern wollen. Politiker und Linksradikale Grüne wollen es
    Chaos ist schon vorprogrammiert. Nur noch die 5 Visegrad Staaten leisten Widerstand mit Grenzzaun und Militär. Ungarn macht es vorbildlich!
  • Jenkins  Roy aus Geneve
    28.08.2016
    Von dieser Volkswanderung, die Merkel immer noch insziniert, 0 Prozent zu gebrauchen!
    Es dringen 100 Prozent nur wegen den Sozialwerken um diese zu kassieren dringen sie ein In alle europäischen Ländern
    Leider gibt es in diesen Ländern nur Kollaboteure und Komplizen so alle Parteien und Politiker die am gleichen Strang ziehen mit Ausnahme der
    Visegrad Staaten die sich diesem Wahnsinn entgegen stellen und statt
    Willomenskultur mit Grenzzaun und Militär diese Eindringlinge bekämpfen,
  • Florian  Heinzer 28.08.2016
    "Es ist kein Geld da. Es muss gespart werden. Bei der AHV, bei der Bildung, der Schule, sogar bei schwerstbehinderten Kindern (IV)" Aber für "Flüchtlinge" ist immer Geld da, steht immer ein Stück Land zur Verfügung, findet sich immer eine Entschuldigung wenn es dann schief läuft.
    • John  Livers aus St.Gallen
      28.08.2016
      Florian Heinzer
      Nach einer Meldung, wonach die Polizei öfters ausrücken muss wegen Streitereien in Asylzentren fordert HEKS eine bessere Betreuung und Beschäftigung der Migranten. Wie wäre es wenn man täglich einen Ausflug mit Bahn, Schiff oder Reisecar an bieten würde? Ironie aus!