Mann will um die Welt und dann zum Psychiater

  • Aktualisiert am 03.01.2012

WIEN – 40000 Kilometer hat er schon hinter sich, aber 35000 liegen noch vor ihm. Und wohin soll das alles führen? Zum Psychiater. Sagt er selbst.

Ist Jean Béliveau ein Spinner? Nein! Der 45-Jährige Wanderfreak aus dem Land der endlosen Weiten will mit seiner Mega-Wanderung bloss auf die Schutzbedürftigkeit von Kindern aufmerksam machen, berichtet «krone.at», und so wandert er im Rahmen des Unesco-Jahrzehnts der «Kinder der Welt» um die Welt. Was das den Kindern genau bringen soll, blieb zunächst verborgen. Ein Spenden-Konto wurde in dem Bericht nicht angegeben.

Anderseits scheint Béliveau, der schon sechs Jahre unterwegs ist und seine Heimkehr für das Jahr 2012 erhofft, selbst ein wenig Schutz zu gebrauchen. Er lebe von Spenden, von den Überweisungen seiner Frau und von globaler Gastfreundschaft, berichtete er, als er jetzt in Österreich eintraf. Tausende Familien hätten ihm schon das Hotel erspart, und einer habe gar das Ticket von Brasilien nach Südafrika spendiert. Dort habe er sogar Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela getroffen!

Gefragt, was er denn tun wolle, falls er heimkomme sagte Béliveau: «Ich werde zum Psychiater gehen.» Dem wolle er erzählen, dass Wandern die beste Therapie sei.

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