
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
«Meine Beine! Meine Beine!» schrie Thomas Magill kurz nach dem Aufprall. Dass er überhaupt noch schreien konnte, grenzt an ein Wunder. Kurz zuvor hatte sich der 22-jährige Schauspieler in der New Yorker Upper West Side vom Dach eines 40-stöckigen Gebäudes gestürzt. Der junge Mann, auf dessen Facebook-Profil «Ich hasse mein Leben» steht, wollte eben diesem am Dienstag mit dem Sprung ein Ende setzen.
Aufprall mit 200 km/h
Der Selbstmord-Versuch missglückte. Zwar fiel Magill mehr als 120 Meter tief und erreicht im Fall laut «newyorkpost.com» eine Geschwindigkeit von 200 km/h. Sein Leben verdankt er jedoch einem roten Dodge Charger, der Magills Aufprall abfederte.
Der Schauspieler crashte Füsse voran in die Heckscheibe und den Kofferraum des Sportwagens. «Seine Arme und Beine waren nach dem Aufprall verschlungen wie bei einer Brezel», berichtet ein Augenzeuge, der Magills Fall auf den Wagen sah. Der Schauspieler brach sich lediglich beide Beine, liegt derzeit im Krankenhaus. Bislang wurde kein Abschiedsbrief gefunden.
Eilte Gott zu Hilfe?
«Ich kann es nicht fassen, dass mein Auto das Leben des Mannes gerettet hat», sagt der Besitzer des zerstörten Dodge Charger, Guy McCormack. McCormack sass zum Zeitpunkt des Aufpralls nicht im Wagen, sondern arbeitete auf einer Baustelle in der Nähe. Für ihn ist klar, wer oder was für das Überleben von Magill verantwortlich ist. McCormack nahm einen Rosenkranz aus Kristallglasperlen aus dem Wagen. «Das ist, was ihn gerettet hat!»
Magill ist mit seinem Überleben nicht der Einzige: Bereits 2008 überlebte ein Mann einen Fall aus dem 43. Stock eines New Yorker Gebäudes. Doch im Unterschied zu Thomas Magill war Alcides Morenos Sturz ein Unfall. Moreno ist Fensterputzer.
play
Auf so einen Dodge Charger Sportwagen fiel Thomas Magill. (ZVG)