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Gregori Salowski aus Magdeburg fährt eigentlich nie mit dem Bus. Doch sein Auto ist in der Werkstatt und deshalb benutzt der 60-Jährige am 15. März diesen Jahres halt den ÖV.
Um 11.15 Uhr steigt Salowski in den Bus der Linie 69. Kurz darauf erleidet er einen Schlaganfall – kann sich nicht mehr bewegen und nicht sprechen. Doch weder die Passagiere noch der Busfahrer bekommen etwas mit, wie «bild.de» berichtet. Unglaublich: Um 12 Uhr haben die Busfahrer Dienstwechsel. Doch auch dann scheinen die Chauffeure keine Notiz vom regungslosen Rentner zu nehmen.
Acht Stunden lang fährt Gregori Salowski, der mittlerweile ins Koma gefallen ist, von Endstation zu Endstation. Leute steigen ein, Leute steigen aus. Doch, dass sich neben ihnen ein Drama abspielt, realisiert keiner von ihnen.
Erst nach 19 Uhr alarmiert der Fahrer schliesslich die Ambulanz. Doch die Hilfe kommt zu spät: Salowski erwacht nicht mehr aus dem Koma und stirbt zwei Wochen später im Spital. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Busfahrer. Wegen unterlassener Hilfeleistung. (gca)