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Erst das grosse Warten, dann die grosse Freude und jetzt die grosse Angst. Das kleine italienische Dorf Bagnone ist fest in den Klauen des Lotto-Wahnsinns. Einer aus dem 2000-Seelen-Dorf hat den 224-Millionen-Jackpot geknackt. Die Medien spekulieren wer es wohl sein könnte – die Mafia jagt ihn bereits.
Ganz oben auf der Fahndungsliste der italienischen Mafia steht der Kiosk-Besitzer, Giovannino Simonetti – er hatte das Glückslos verkauft. Die Mafia scheint zu glauben, das der 47-Jährige entweder den Jackpot selbst geknackt hat oder, dass er den vermeintlichen Glückspilz Ugo Verni kenne.
Simonetti hat Todesangst
«Kurz nachdem der Jackpot geknackt worden war, bekam ich die ersten Drohanrufe. Jetzt habe ich Angst um mein Leben», erzählt er der «Bild». Er traue sich kaum noch mit Fremden zu sprechen. So könne es nicht weitergehen. Simonetti will sich jetzt an die Polizei wenden.
In dem kleinen Dorf wird spekuliert, dass die Mafia von dem Glückspilz Schutzgeld verlangen will – dazu müssen sie ihn aber erstmal finden. (s5j)