Betancourt trifft Madonna
BUENOS AIRES – Die ehemalige Farc-Geisel Ingrid Betancourt ist in Buenos Aires mit der argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner und dem Popstar Madonna zusammengetroffen.
Aktualisiert um 08:59 | 03.12.2008

Frauengipfel: Betancourt (l.), Madonna (r.) und Kirchner (m.) treffen sich im Präsidentenpalast Casa Rosada. (Keystone)
Betancourt war am Freitag erstmals seit ihrer Befreiung im Juli aus mehr als sechsjähriger Geiselhaft bei der marxistischen Rebellengruppe «Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens» (Farc) wieder in ihr Heimatland Kolumbien zurückgekehrt. Am Sonntag brach sie dann zu einer Rundreise durch Südamerika auf.
Im Palast mit Pop-Queen Madonna
Zunächst hatte sich Betancourt bei einem Treffen mit Cristina Kirchner im Präsidentenpalast Casa Rosada für die Hilfe der Staatschefin und ihres Amtsvorgängers und Ehemannes Néstor Kirchner bei ihrer Befreiung bedankt.
Kurz vor dem Ende der Unterredung stiess Madonna hinzu, die zu Konzerten nach Buenos Aires gekommen war. Über den Inhalt des gestrigen Dreier-Gesprächs wurde nichts bekannt.
Reise für Opfer durch halb Südamerika
Betancourt will sich bei ihrer Reise um die Unterstützung der Regierungen bei den Bemühungen um die Freilassung aller schätzungsweise 3000 Entführungsopfer in ihrem Land bemühen. Erste Station war die ecuadorianische Hauptstadt Quito, wo sie von Präsident Rafael Correa empfangen wurde. Ausserdem sind Besuche in Peru, Chile, Brasilien, Bolivien und Venezuela vorgesehen. (SDA/odj)
Im Palast mit Pop-Queen Madonna
Zunächst hatte sich Betancourt bei einem Treffen mit Cristina Kirchner im Präsidentenpalast Casa Rosada für die Hilfe der Staatschefin und ihres Amtsvorgängers und Ehemannes Néstor Kirchner bei ihrer Befreiung bedankt.
Kurz vor dem Ende der Unterredung stiess Madonna hinzu, die zu Konzerten nach Buenos Aires gekommen war. Über den Inhalt des gestrigen Dreier-Gesprächs wurde nichts bekannt.
Reise für Opfer durch halb Südamerika
Betancourt will sich bei ihrer Reise um die Unterstützung der Regierungen bei den Bemühungen um die Freilassung aller schätzungsweise 3000 Entführungsopfer in ihrem Land bemühen. Erste Station war die ecuadorianische Hauptstadt Quito, wo sie von Präsident Rafael Correa empfangen wurde. Ausserdem sind Besuche in Peru, Chile, Brasilien, Bolivien und Venezuela vorgesehen. (SDA/odj)
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