Maddie seit neun Jahren vermisst Geschmacklose Touristen-Rundgänge am Ort ihres Verschwindens

PRAIA DA LUZ - Bizarr: Am Ort des Verschwindens von Maddie in Portugal werden Rundgänge angeboten, die Touristen an all die Orte führt, die im Zusammenhang mit dem Fall stehen.

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Vor über neun Jahren, am 3. Mai 2007, verschwand die damals dreijährige Maddie in Praia Da Luz spurlos. Jetzt offeriert ein Brite am Ort ihres Verschwindens Touristen-Rundgänge an. Der Mann beschäftigt sich laut der britischen Zeitung «The Sun» seit Jahren obsessiv mit dem Fall.

Maddie - Touristen-Rundgänge am Ort ihres Verschwindens in Portugal play
Die Hotelanlage, in der die Familie ihre Ferien verbrachte. AP

Unter dem Namen «Luz Challenge» führt sie die Tour zum Apartment, wo Maddie zuletzt gesehen wurde. «Ich möchte euch die Wahrheit zeigen», schreibt der Mann auf seiner Internetseite. Es geht auch zum Restaurant, in dem die Eltern des Mädchens, Kate und Gerry McCann, mit Freunden zu Abend assen, während die kleine Maddie unbeaufsichtigt im Hotelzimmer schlief.

Touristen sollen Ermittler spielen

Nach der Führung werden die neugierigen Touristen aufgefordert, Spekulationen über den Fall anzustellen. Der Brite will die Menschen dazu auffordern, sich Gedanken zu machen, wie die Eltern die Leiche ihrer Tochter verschwinden liessen konnten.

Maddie - Touristen-Rundgänge am Ort ihres Verschwindens in Portugal play
Kate und Gerry McCann beteuern ihre Unschuld. Keystone

Noch immer ist unklar, was in jener Nacht geschah. Die Suche nach Maddie kostete bisher 15 Millionen Euro. Kriminalhauptkommissar Mick Duthie von Scotland Yard sagte erst vor wenigen Monaten: «Wir ermitteln ständig weiter und es gibt immer eine Chance, dass wir Madeleine finden. Wir hoffen, dass wir sie lebend finden.»

Anders tönt es jedoch von Seiten von Gonçalo Amaral, den Ex-Chefermittler der portugiesischen Polizei. Für ihn ist klar, dass die Eltern die Leiche ihrer Tochter verschwinden liessen. (gru)

Publiziert am 03.10.2016 | Aktualisiert am 03.10.2016
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2 Kommentare
  • Bruno  Winkler 03.10.2016
    Ihr wollt über Geschmacklosigkeit diskutieren? Nicht im Ernst, oder!
  • Manfred  Schnyder aus Wanzwil
    03.10.2016
    Der Fall will man nicht Lösen, da zuviele,, Regierungsangehörige,, dabei sind.