INNSBRUCK - Der Schweizer Bär M13 ist nach Österreich ausgewandert und hat dort die Polizei zur Leiche eines Mannes geführt.
Auf seiner Wanderung durch Tirol soll der ausgewanderte Bär M13 bei Spiss im Bezirk Landeck einen Baum umgeworfen haben, welcher auf einen Strommasten fiel.
Durch diese Bären-Aktion bricht ein Brand aus, Feuerwehr und Polizei fahren an die Brandstelle. Ein Beamter macht sich darauf in den Wäldern auf die Suche nach dem Bären und stösst dabei auf die Leiche eines etwa 40-jährigen Mannes.
Leiche bei Schweizer Grenze
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Mann vor wenigen Tagen erschlagen. Er konnte noch nicht identifiziert werden. Eine Spur zur Täterschaft hat die Polizei noch nicht.
Weil der Fundort der Leiche nicht weit von der Schweizer Grenze entfernt liegt, wurde die Schweizer Polizei in die Ermittlungen einbezogen.
Mit Gummischrot angegriffen
Auch M13 hat in den letzten Wochen die Grenze mehrmals überquert. Von Italien her kommend war er am Karsamstag bei Scuol GR erstmals in der Schweiz gesichtet worden.
Auf der Suche nach Nahrung nähert er sich immer wieder bewohntem Gebiet, was ihm schon mehrmals eine Ladung Gummischrot der Wildhut eingetragen hat. (sda/jes)
Alle Kommentare (3)