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Mit harten Worten hat Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn die «graue Liste» der OECD mit internationalen Steueroasen kritisiert, auf der neben der Schweiz auch sein Land auftaucht. «Die Liste ist völliger Unsinn, das Verfahren stinkt zum Himmel», sagte er dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel».
Die OECD-Liste führt Luxemburg und die Schweiz als Steueroasen, ebenso wie etwa die karibischen Cayman-Inseln. Länder wie China oder die als Rückzugsgebiet für Steuerflüchtlinge in Verruf geratenen britischen Kanalinseln Jersey und Guernsey würden dagegen auf einer «weissen Liste» geführt, kritisierte der Minister.
Er verteidigte erneut die Steuerpolitik seines Landes. «Luxemburg schützt keine Steuerbetrüger, aber wir wollen nicht, dass Herr Steinbrück auf Knopfdruck erfährt, wer wie viel auf dem Konto hat», sagte er dem Hamburger Magazin. Wie es scheint, stösst die rabiate Art des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück nicht nur uns sauer auf. (SDA/ent)
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Luxemburgs Aussenminister wehrt sich gegen die graue Liste der OECD der Steueroasen. (AP)