Luftentfeuchter bringt Autofahrer ins Gefängnis Polizei hält Katzenstreu für Crystal Meth

HOUSTON (USA) - Ein selbst gebastelter Luftentfeuchter aus Katzenstreu ist einem Texaner zum Verhängnis geworden. Weil die Polizei das Material für Drogen hielt, wurde er verhaftet.

US-Polizei nimmt Mann fest: Doch Katzenstreu ist kein Crystal Meth play

Dieses Bild des vermeintlichen Drogenfunds veröffentlichte die Polizei.

Harris County Sheriff's Office

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Eine mit Katzenstreu gefüllte Socke kann verhindern, dass die Frontscheibe beschlägt. Diesen Trick kannte auch Ross LeBeau aus Houston (USA). Doch in seinem Fall hatte das Mitführen des selbst gebastelten Luftentfeuchters fatale Folgen.

US-Polizei nimmt Mann fest: Doch Katzenstreu ist kein Crystal Meth play
Wurde zu Unrecht beschuldigt: Ross LeBeau. Harris County Sheriff's Office

Als LeBeau Anfang Dezember in eine Verkehrskontrolle geriet, entdeckten zwei Polizisten das Material – und glaubten, mehr als 200 Gramm Crystal Meth in den Händen zu halten. Offenbar bestätigten zwei vor Ort durchgeführte Schnelltests den Verdacht, wie lokale Medien berichten.

LeBeau wurde verhaftet und kam ins Gefängnis – bis drei Tage später eine Laboranalyse zum Schluss kam, dass der Texaner tatsächlich nichts anderes als Katzenstreu bei sich hatte. Doch da war der Schaden schon angerichtet: Die Polizei hatte bereits eine Pressemitteilung zum vermeintlichen Drogenfund veröffentlicht – samt LeBeaus Bild.

«Ich wurde zu Unrecht beschuldigt», sagt LeBeau, der nach dem Zwischenfall seinen Job verlor. «Ich werde alles tun, um meinen Namen wieder reinzuwaschen.» (bau)

Publiziert am 09.01.2017 | Aktualisiert um 16:23 Uhr
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8 Kommentare
  • Randy J.  Tomlinson , via Facebook 09.01.2017
    Zu Unrecht beschuldigt, öffentlich Diffamiert und den Job verloren. Zum Glück lebt der Mann in den USA und nicht in der Schweiz. Hier würden die Behörden mit den Schultern zucken und ihm 10.- Stutz in die Hand drücken um sich vor der Verantwortung zu entziehen. Hier interessiert siche keiner für ein Menschliches Schicksal. Ich wünsch Ihm faire Gerechtigkeit.
  • François  Wiget aus Zürich, Schweiz
    09.01.2017
    In der Schweiz muss mach sich keine Sorgen machen. Drogen interessiert hier kaum jemand und genauso wenig Gewaltverbrechen oder Einbrüche. Hingegen müssen Sie als Autofahrer aufpassen nicht 20kmh zu schnell zu fahren oder auf der Autobahn im Kolonnenverkehr rechts vorbeizufahren, den das sind in der Schweiz die wahren Schwerstverbrechen, die gnadenlos verfolgt und hart bestraft machen.
  • Thomas  Goetz 09.01.2017
    Er hat sicherlich Glück im Unglück - dahingehend, dass er in den USA lebt. Da eine Zeitungsartikel mit Bild aufgetaucht ist wird er sicherlich durch ein Geschworenengericht ein Zahlung von mehreren Millionen erhalten.
  • Pascal  Meister , via Facebook 09.01.2017
    Was ist das für eine Justiz, die von einem bereits gefassten Beschuldigten ein Foto veröffentlicht? Ohne dass es Verletzte oder Tote gab? Und das, bevor es ein Strafurteil gibt?
  • Bibi   Block 09.01.2017
    Heutzutage ist alles möglich. Darum schicke ich meinen Mann Katzenstreu zu kaufen :-)
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