Terror-Kontaktmann aus Tunesien Berliner Polizei nimmt Bekannten von Anis Amri fest

Der Berliner Attentäter Anis Amri (†24) war im deutschen Ruhrgebiet deutlich besser vernetzt als bislang angenommen. Die Berliner Polizei hat derweil einen mutmasslichen Vermissten festgenommen.

Anis Amri (†24) wollte im Juli mit dem Flixbus nach Zürich reisen. play

Anis Amri (†24) wollte im Juli mit dem Flixbus nach Zürich reisen.

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Laut den Recherchen des Westdeutschen Rundfunks besuchte der in Mailand erschossene Tunesier Anis Amri (†24) während seiner Zeit in Nordrhein-Westfalen ein Dutzend Moscheen im Ruhrgebiet.

Er soll zudem sehr gute Kontakte nach Dortmund gehabt und einen Schlüssel zu einer Moschee besessen haben, in der er übernachtete. Seit Ende 2015 sei er regelmässig zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet gependelt.

Auch in Berlin haben die Fahnder einen möglichen Kontaktmann Amris ermittelt: Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 40-jährigen Tunesier, der in Berlin Tempelhof lebt, wie «der Spiegel» schreibt.

Amri soll verantwortlich sein für den Anschlag mit zwölf Toten auf einem Berliner Weihnachtsmarkt. Am 23. Dezember war er auf der Flucht bei einer Polizeikontrolle in Italien erschossen worden.

Ausserdem schrieb «l'Express» heute, dass Amri möglicherweise mit dem Bus von Berlin über Holland nach Lyon reiste. Die Untersuchungen durch die niederländische Staatsanwaltschaft dauern aber noch an. (SDA/stj)

Publiziert am 28.12.2016 | Aktualisiert am 29.12.2016
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  • Karen  Mind 28.12.2016
    Man muss sich das mal vorstellen: von Berlin nach Holland sind es rund 600 km... und dann via Belgien nach Frankreich? und dies in so kurzer Zeit? Das war voll durchgeplant und es steckt sicher deutlich mehr dahiner, als bis dato bekannt ist.