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David A. Williams (26) wurde gestern angeklagt. Wegen Brandstiftung, die seinen drei Stiefkindern das Leben kostete. Kelsey, Devon und Alexis kamen jämmerlich in den Flammen um, die Anfangs Woche das Haus der Watsons zerstört hatte.
Williams war mit Violet Watson verlobt und lebte mit ihr und ihren Kindern aus erster Ehe unter einem Dach. Gegen aussen waren sie eine glückliche Patchwork-Familie. Doch offenbar stimmte etwas nicht.
Jedenfalls brach in der Nacht auf Montag eine wahre Feuerhölle aus. Violet Watson und David Williams gelang es, sich nach draussen zu retten. Dann bemerkten sie, dass alle drei Kinder noch im Haus waren.
Die alarmierten Feuerwehrmänner konnten nur noch die Leichen der Kinder bergen. Kelsey, Devin und Alexis waren jämmerlich erstickt.
Er roch nicht nach Rauch
Williams sagte später der Polizei, er habe alles getan, um die Kinder seiner Verlobten zu retten. Er sei ins Haus gerannt, doch Flammen und Rauch hätten ihn in die Flucht geschlagen. Nur: Die Ermittler der Spurensicherung fanden weder auf Williams Kleidung noch auf seiner Haut Hinweise, die seine Geschichte stützten. Er habe nicht einmal nach Rauch gerochen, sagte ein Beamter gegenüber US-Medien.
Schlimmer noch: Brandermittler fanden Beweise, dass das Feuer absichtlich gelegt worden war. Im ersten Stock des Hauses war an drei verschiedenen Stellen Brandbeschleuniger ausgeschüttet worden.
Für die Ermittler steht fest: Es war Williams. Immerhin hatte der technische Dienst der Polizei kleinste Spuren von Brandbeschleuniger auf seinen Händen festmachen können.
Über das Motiv des Brandstifters ist derzeit noch nichts bekannt. Sollte Williams verurteilt werden, drohen ihm bis zu dreissig Jahre Haft wegen Brandstiftung mit Todesfolge. (gux)