«Lieber Joseph, sag Katar ab» Isis-Terroristen drohen Sepp Blatter!

ZÜRICH - Solche Post möchte man lieber nicht erhalten! Die mordend herumziehenden Isis-Terroristen haben diese Woche einen Drohbrief auf dem Internet veröffentlicht. Adressat: der Schweizer Fifa-Präsident Sepp Blatter (78).

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Die Gotteskrieger drohen damit, die Fussball-WM von 2022 in Katar zu bombardieren, wenn sie Blatter nicht abbläst und in ein anderes Land verschiebt. «Lieber Joseph», beginnen die Gotteskrieger ihr Schreiben mit überraschender Höflichkeit. «Jetzt, nachdem wir ein Kalifat errichtet haben, das auch Katar umfasst, verbieten wir die Durchführung einer Fussball-WM in unserem Land. Kalif Abu Bakr al-Bagdadi duldet in seinem muslimischen Land weder Korruption noch Ablenkung vom Islam

Den Brief haben die Isis-Männer auf einem ihrer Foren veröffentlicht, die ägyptische Zeitung Al Wattan hat ihn ebenfalls abgedruckt, bevor westliche Medien über die Geschichte berichteten.

Was wenn, Blatter die WM in Katar trotzdem durchführen lässt? Das beantworten die Terroristen zwar immer noch in freundlichem Tod aber doch unmissverständlich im letzten Satz ihres Schreibens: «Der Islamische Staat verfügt über Scud-Raketen, die Katar leicht erreichen können.» Und die Gotteskämpfer schliessen ihre Drohung mit einem «vielen Dank». 

Vor kurzem haben die Isis-Terroristen ein eigenes Kalifat ausgerufen, das gemäss ihrer Karte nebst dem Nahen Osten und Nordafrikas mit Spanien und Österreich auch Teile Europas umfasst. Sie töten auf ihrer Eroberungstour wahllos Menschen, darunter auch Kinder. Keine Frage, würde Isis ohne mit der Wimper zu zucken auch den Tod vieler Fussballfans in Kauf nehmen. 

Die Scud-Rakete war durch ihren Einsatz gegen Israel im zweiten Golfkrieg berühmt geworden. Auf Bildern führen Isis eine solche Rakete vor. Experten gehen aber davon aus, dass diese Rakete vermutlich unbrauchbar ist und Isis nicht in der Lage wäre, ihre Drohung umzusetzen. So sagt dann ein Waffenkenner auf dem Internet: «Die grösste Gefahr dieser gezeigten Rakete besteht darin, dass der Transporter einen Fussgänger überfährt.»

Möglicherweise wird Katar die Fussball-WM 2022 tatsächlich entzogen - auch ohne Zutun von Isis. Die Gründe: Schmiergeldzahlungen bei der WM-Vergabe, miserable Bedingungen für Gastarbeiter und zu heisse Temperaturen. Zurzeit wird bei der Fifa darüber beraten. (fel)

Publiziert am 10.07.2014 | Aktualisiert am 10.07.2014

Der Isis-Brief im Wortlaut

«Dear Joseph,

We had sent a message to you back in 2010, when you decided or were bribed by the former Amir of Qatar to have the 2022 world cup in Qatar. Now, after the establishment of the Caliphate state, we declare that there will be no world cup in Qatar since Qatar will be part of the Caliphate under the rule of the Caliph Ibrahim Bin Awad Alqarshi (Al Baghdady’s full name) who doesn’t allow corruption and diversion from Islam in the land of the Muslims. This is why we suggest that you will decide upon a replacement country instead of Qatar. The Islamic state has long-rang scud missiles that can easily reach Qatar, as the Americans already know.

Thanks.»

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So stellt sich Isis den Gottesstaat vor, wie er bis 2020 realisiert sein soll.

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12 Kommentare
  • Jack  Jones 11.07.2014
    Schöner Traum vom Gottestaat. Wird sich aber für ISIS zum Albtraum ändern, wenn sie sich nach Norden und/oder Osten wenden. Denn dann warten auf ihre 20000 Kämpfer über 3 Millionen hochgerüstete Soldaten. Und der Spuk wird dann schnell vorbei sein.

    Ich sorge mich dann aber mehr über die gemässigten Muslime, die mit ISIS nichts gemeinsam haben.
  • Bernd  Matzgen 11.07.2014
    Und dutzis sind sie auch noch mit ihm. Na ja, kein Wunder, unser Seppi kennt ja wirklich jeden Gauner dieser Erde :-]
  • Dani  Laroche aus Zürich
    11.07.2014
    Na worauf wartet die Fifa jetzt noch, was besseres hätte denen doch nicht passieren können. Katar war der komplette Irrsinn. Gegen Irrsinn ist selbst das ganz grosse Geld hilflos.
  • carlos  zapato aus St. Gallen
    10.07.2014
    Katar, wieder ein Geldgeber mehr, um diese Schlächter zu bekämpfen.
  • Roland  Rutishauser , via Facebook 10.07.2014
    So viel zum friedlichen Islam!