Libyen: USA dementieren Tötung von entführten Serben bei Luftangriff

Washington – Die US-Regierung hat bestritten, bei einem Luftangriff gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Libyen auch zwei entführte serbische Diplomaten getötet zu haben. Dies hatte am Wochenende die serbische Regierung behauptet.

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«Nichts weist darauf hin, dass ihr Tod das Ergebnis des Bombardements ist», sagte Pentagon-Sprecher Jeff Davis am Mittwoch. Auf im Internet veröffentlichten Fotos der beiden Toten gebe es keine Anzeichen dafür, dass sie durch den Luftangriff umgekommen seien. Die Leichen sähen nicht so aus wie nach einem «Angriff dieses Ausmasses» zu erwarten wäre.

Ausserdem gebe es keine Hinweise darauf, dass die Bilder der Toten am Ort des Bombardements aufgenommen worden seien.

Nahe der Küstenstadt Sabrata hatten die USA am Freitag ein IS-Ausbildungslager angegriffen. Rund 50 Menschen wurden getötet, die meisten Tunesier und Algerier. An Samstag warf die serbische Regierung dem US-Militär vor, bei dem Bombardement auch die beiden im November verschleppten Diplomaten getötet zu haben. (SDA)

Publiziert am 25.02.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
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Bewohner begutachten das Trümmerfeld nach dem US-Angriff auf ein mutmassliches IS-Lager in Libyen: Die US-Regierung widerspricht der Darstellung der serbischen Regierung, wonach beim Luftangriff auch zwei serbische Geiseln umkamen. (Archivbild) play
Bewohner begutachten das Trümmerfeld nach dem US-Angriff auf ein mutmassliches IS-Lager in Libyen: Die US-Regierung widerspricht der Darstellung der serbischen Regierung, wonach beim Luftangriff auch zwei serbische Geiseln umkamen. (Archivbild) KEYSTONE/AP/MOHAME BEN KHALIFA

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