Lega-Staatsrat hofft auf weniger Flüchtlinge Italiens No freut Gobbi

BELLINZONA - Der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi wünscht sich nach der Abstimmung in Italien mehr Einfluss von rechts. Zum Wohle der Schweiz.

Referendum-Nein Italien: Tessiner Lega hofft auf rechte Unterstützung play
Staatsrat Norman Gobbi im Wegweisungszentrum für Flüchtlinge in Rancate TI. Yvonne Leonardi

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...
2 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder überlebten...
3 Pannenhandy Galaxy Note 7 Samsung bestätigt Akku als Brandherd

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
3 shares
Fehler
Melden

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat am Sonntag eine grosse Klatsche eingefangen. Die Stimmberechtigten schickten eine von ihm initiierte Verfassungsreform bachab. Grund genug für Renzi, seinen Rücktritt zu verkünden.

Im Tessin ist man über das Abstimmungsresultat nicht unglücklich. Lega-Staatsrat Norman Gobbi hofft nämlich, dass sich nun das Migrationsproblem löst. Gobbi zu BLICK: «Das Nein ist auch ein Signal gegen die Flüchtlingspolitik. Es ging nicht nur um die Verfassungsreform, sondern auch um den Premierminister und seine Politik. Die Linken haben nicht die Interessen des eigenen Landes verfolgt. Zum Beispiel wurde das Problem der Flüchtlinge nicht angepackt.»

Hoffnung auf mehr politischen Einfluss

Gobbi würde eine Politik in Italien begrüssen, die nicht nur die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer rettet, sondern den Zustrom aus Afrika eindämmt und die eigenen Grenzen besser kontrolliert.

Nach dem Nein hofft Gobbi, dass Vertreter aus der rechten Lega Nord und der Fünf-Sterne-Bewegung mehr politischen Einfluss bekommen. «Denn so würde die Flüchtlingspolitik endlich angepackt und die Flüchtlingsströme eingedämmt.»

Publiziert am 05.12.2016 | Aktualisiert am 11.12.2016
teilen
teilen
3 shares
Fehler
Melden