Lebendig gehäutet!

  • Publiziert: 22.02.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

BASEL – Nerze, Füchse, Kaninchen, Waschbären: Ihre Pelze sind begehrt. Fürs grosse Geschäft wird in China dafür brutalste Tierquälerei betrieben.

Tierschützer der Schweizer Organisation «Swiss Animal Protection» in Basel wollten es genau wissen. Unter falscher Identität – denn Besucher sind hier absolut unerwünscht – besuchten sie Farmen in der chinesischen Provinz Hebei. Zusammen mit der internationalen Tierschutzorganisation PETA veröffentlichten sie jetzt, was sie vorfanden. Auch in einem Video.

Horror pur!

Füchse, Nerze, Kaninchen und Waschbären werden unter unsäglichen Umständen gehalten, in offenen Käfigen, egal, ob die Sonne vom Himmel brennt oder die Temperaturen in der Nacht weit unter den Gefrierpunkt fallen. Wunden und Krankheiten bleiben unbehandelt.

Das Schlimmste kommt, wenn die Tiere gehäutet werden, damit die gierigen Pelzhändler an die begehrte Ware kommen. Die Tiere werden nicht einmal getötet. Sie werden an den Beinen aufgehängt oder auf den Boden geknallt. Und dann wird ihnen mit langen Messern das Fell abgezogen. Wehren sie sich doch zu heftig, schlagen die Männer sie tot.

Das schreckliche Ende: Viele Tiere bewegen sich noch, wenn ihre blutigen Körper auf einen Haufen geschmissen werden.

Die grausame Tierquälerei lohnt sich für die Chinesen. Rund die Hälfte der Pelzkleider, die in den USA auf den Markt kommt, stammt aus China. (snx)

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