Leben mit 1,90 Dollar pro Tag 385 Millionen Kinder weltweit in extremer Armut

Besonders stark betroffen sind Kinder in Afrika südlich der Sahara und im südlichen Asien, vor allem in Indien. Laut der UNICEF leben weltweit fast 385 Millionen Kinder in extremer Armut.

Unicef-Bericht: 385 Millionen Kinder weltweit leben in extremer Armut play
Obdachlose Kinder in Gauhati, Indien: Im Subkontinent sind Kinder nach einem UNICEF-Bericht besonders stark von Armut betroffen. Keystone

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Sie müssen hungern, haben kein fliessendes Trinkwasser und können nicht die Schule besuchen. Laut UNICEF leben fast 385 Millionen Kinder weltweit in extremer Armut.

So lebten 2013 beispielsweise 19,5 Prozent der Kinder in Entwicklungsländern in Haushalten, die durchschnittlich nur rund 1,90 Dollar pro Person am Tag zur Verfügung hätten, heisst es im Bericht, der in der Nacht auf heute in New York veröffentlicht wurde. Erwachsene in Entwicklungsländern seien nur halb so oft von extremer Armut betroffen.

«Kinder sind nicht nur mehr gefährdet davon, in extremer Armut zu leben, die Auswirkungen davon sind für sie auch am schädlichsten», sagte UNICEF-Chef Anthony Lake laut Mitteilung. «Sie sind die Ärmsten der Armen - und die jüngsten Kinder sind die allerärmsten, denn die Entbehrungen wirken sich auf die Entwicklungen ihrer Körper und Gehirne aus.»

Für den Bericht wertete UNICEF Daten aus 89 Ländern aus. (sda/gru)

Publiziert am 04.10.2016 | Aktualisiert am 27.10.2016
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2 Kommentare
  • Michael  Rudolf 04.10.2016
    Das ist im Artikrl wohl richtig dargestellt, mit der Armut. Aber was tun die Eltern? Sie reproduzieren ohne Ende. Es wäre wohl interessant zu wissen wie gross die Familien in Armut sind.
    Das Einzige, was auf die Dauer Hilfe bringt ist die Geburtenkontrolle. Da muss die Entwicklungszusammenarbeit ansetzen.
  • reto  schweizer 04.10.2016
    Statt dass wir jedes Jahr sinnlos Milliarden verpuffen für die Armee könnte die Schweiz eine Initiative starten und dieses Geld für diese Kinder geben. So könnte man die Leben von Millionen retten.