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Silvio Berlusconi ist heute kurz vor 7 Uhr erwacht und widmete sich wie immer zuerst der Zeitungslektüre. Der Premier habe eine ruhige Nacht hinter sich, sagte Chefarzt Alberto Zangrillo gegenüber der Online-Seite des «Corriere della Sera». Mit weniger Schmerzen als zuvor.
Inzwischen hat Berlusconi das Spital verlassen. Lächelnd zeigte er sich den Journalisten und winkte ihnen zu. Doch die Spuren der blutigen Attacke vom Sonntag sind immer noch da. Spuren, die der Premier offenbar in einer Schweizer Luxus-Klinik beseitigen lassen will.
Bereits früher hatte sich Berlusconi in der Klinik Ars Medica in Grevisano TI das Gesicht straffen lassen. Jetzt bestätigt Gemeindepräsident Carlo Zoppi gegenüber «Le Matin»: «Der italienische Premierminister sollte zu uns nach Grevisano in die Privatklinik Ars Medica kommen.»
Die Information sei zwar noch nicht offiziell, aber zuverlässig. «Er sollte in den nächsten Tagen eintreffen», so Zoppi.
Die Klinik selbst will das auf Nachfrage von Blick.ch weder bestätigen noch dementieren. Es treffe zwar zu, dass Berlusconi eine Person von öffentlichem Interesse sei, «aber wenn er sich in eine Klinik begibt, gehört das in seine Privatsphäre», sagt Sprecher Jérôme Puginier.
Berlusconi war nach einer Rede auf dem Mailänder Domplatz von einem offenbar psychisch Verwirrten angegriffen und mit einer Dom-Miniatur im Gesicht verletzt worden. Er trug ein angebrochenes Nasenbein, zwei abgebrochene Zähne und eine verletzte Unterlippe davon. (noo)