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Dem WWF kann man eines nicht vorwerfen: dass er erst jetzt auf den fahrenden Bärenzug aufspringt und Profit aus der Sache schlägt. Die Organisation setzt sich schon seit Jahren mit dem Bären auseinander. Deshalb beobachten die Tierschützer die momentane Mutzen-Hysterie mit Sorge. «Wir müssen Ruhe bewahren», sagt WWF-Sprecher Richard Lehner.
In den nächsten Wochen will der WWF einen Bärenanwalt ernennen. Der soll alle Interessen von Meister Petz verteidigen. Zudem soll der Bärenanwalt Anlaufstelle für alle möglichen Anliegen rund um den Bären werden.
Bauern, denen ein Tier im Stall fehlt, sollen sich ebenso an den Bärenanwalt wenden können wie Lehrer, die mit ihren Schülern auf die Pirsch gehen wollen.
«In Österreich gibt es bereits mehrere Bärenanwälte», sagt WWF-Lehner. Die Erfahrungen seien durchwegs
positiv.