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Tierpfleger Thomas Dörflein ist Knuts Ziehvater, denn Eisbär-Mama Tosca und Eisbär-Papa Lars haben ihr Söhnchen verstossen, drohten es sogar zu zerfetzen (Blick Online berichtete). Und dann machte ein heimtückischer Pilzbefall im Mund es dem Kleinen fast unmöglich, Nahrung aufzunehmen.
Und jetzt auch noch dies: Ausgerechnet ein Tierschützer fordert den Tod von Eisbär-Baby Knut! Frank Albrecht begründet dies in der «Bild»-Zeitung: «Ich zeige den Zoo an. Eisbären-Handaufzucht ist nicht artgerecht, sondern ein grober Verstoss gegen das Tierschutzgesetz». Deswegen müsste das Bärenjunge eigentlich getötet werden.
Dabei beruft sich Albrecht auf den Leipziger Zoo. Hier war im Dezember ein Lippenbärenkind totgespritz worden, weil es wie Knut von seiner Mutter verstossen worden war.
Der Leipziger Zoo-Chef hatte den Schritt damals folgerndermassen begründet: «Als eine artgerechte Tierhaltung zählt für mich nicht, verkümmerte, auf den Menschen bezogene Tiere in Einzelhaltung aufzuziehen».
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Der kleine, süsse Knuddel-Knut ist ausgerechnet Tierschützern ein Dorn im Auge. (Reuters)