Tierischer Baby-Boom

  • Aktualisiert am 02.01.2012

PEKING – Der Panda-Nachwuchs in China hört nicht mehr auf. Durch künstliche Befruchtung sind so viele der kuschligen Tiere gezeugt worden wie noch nie.

31 Pandas in Gefangenschaft wurden geboren, darunter elf Zwillingspärchen und ein Tier in einem Zoo in den USA. Drei der Panda-Babys starben. Bleiben 28 junge Pandas. Ein Rekord. Denn damit sind durch künstliche Befruchtung in diesem Jahr nach chinesischen Angaben so viele Pandas gezeugt worden wie noch nie.

Das staatliche Komitee zur Panda-Züchtung habe nicht mit einem derartigen Baby-Boom, sondern lediglich mit zehn Jungtieren gerechnet, sagte deren Sprecher Zhang Zhihe.

Im vergangenen Jahr wurden 21 Tiere geboren. China begann in den 60er Jahren mit künstlicher Befruchtung bei Pandas. Nach amtlichen Angaben leben in freier Wildbahn rund 1590 Pandas, die meisten in den Provinzen Sichuan und Shaanxi. Weltweit wurden in Zoos bislang mehr als 180 Pandas geboren.

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