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Ein junger Luchs hat sich im freiburgischen Plasselb bis vor die Eingangstüre eines Wohnhauses gewagt. Herbeigerufene Wilhüter und Polizisten versuchten, das geschwächte, abgemagerte Tier einzufangen, doch dieses entwich, wie das freiburgische Amt für Wald, Wild und Fischerei heute mitteilte.
Einem Wildhüter sei es dann doch gelungen, den Luchs aufzuspüren und einzufangen. Unterstützt wurde er bei der Suche von einem Jagdhund.
Anschliessend wurde der Luchs in die Pflegestation im bernischen Landshut gebracht. Dass das anderthalbjährige Weibchen in sehr schlechtem Zustand war, zeigte die tierärztliche Untersuchung. Es musste leider eingeschläfert werden.
Angaben über mögliche Krankheiten und die Herkunft des Luchses konnte das freiburgische Amt nicht machen. In der Tierpathologie der Universität Bern soll das tote Tier nun seziert und untersucht werden.
Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Donnerstag; möglicherweise handelte es sich um den gleichen Luchs, der bereits mehrmals in der Region gesichtet worden war.
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Bereits im Jahr 2000 wurde ein verwahrloster Jungluchs aufgegriffen. Er konnte aber im Zoo aufgepäppelt werden. (Blick)