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Jahrelang balzten die Humboldtpinguine im Bremerhavener Zoo, dass es eine reine Freude war. Trotzdem blieb der erhoffte Kindersegen aus – statt Eier brüteten einige Paare Steine aus. Ratlosigkeit machte sich breit, bis eine Analyse zeigte: Drei der fünf Pärchen sind schwul.
Damit hatte der Zoo ein Problem, denn die Humboldt-Pinguine sind vom Aussterben bedroht. Deshalb machen die Verantwortlichen alles, damit sich die Tiere trotz ihrer Liebe zum gleichen Geschlecht hübsch weitervermehren.
So wird die Gemeinschaft der Pinguine bald Zuwachs erhalten: Vier knackige junge Schwedinnen sollen die Herren nach allen Regeln der Kunst verführen. Auf das sich bald der ersehnte Nachwuchs einstellt.
Ob das klappt? Vielleicht. Frühere Forschungen zeigten, dass es sich bei der Homosexualität von Tieren wie bei den Menschen verhält – die Paare lassen sich in der Regel nicht auseinander bringen. Aber damit die Pinguin-Damen aus Schweden dann nicht alleine dastehen, importiert der Zoo noch zwei weitere Männchen, ebenfalls aus dem hohen Norden.
Ein Humboldtpinguin - wie er sich in Bremerhaven vermehren sollte.- RDB