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Julia Jewdokimenko kurz vor dem Sprung. (lifenews.ru)
Seit der siebten Klasse träumte Julia Jewdokimenko, eine Studentin der Universität im sibirischen Tjumen, von diesem Adrenalin-Kick. Jetzt sollte er Realität werden. Übers Internet bucht sie einen Fallschirmsprung bei einem Aviatik-Club. Eine kurze Einführung, dann sitzt sie endlich im Flugzeug.
Schon Sekunden nach dem Absprung merkt Jewdokimenko, dass es schief geht: Der Fallschirm öffnet sich nicht richtig, der Reserveschirm ebenfalls nicht. Julia rast fast ungebremst dem Boden entgegen.
Die Studentin hat unglaubliches Glück: Sie fällt in einen Bach von zwei Metern Tiefe, der sumpfige Grund schwächt den Aufprall zusätzlich ab. Julia Jewdokimenko erleidet mehrere Knochenbrüche und Verletzungen an der Wirbelsäule, aber sie überlebt.
«Das war mein erster und letzter Sprung», sagt die junge Russin gemäss «lifenews.ru». «Ich wurde in der kurzen Anleitung zwar auf eine unbeabsichtigte Notwasserung oder eine Landung in Bäumen vorbereitet, aber immer mit einem offen Fallschirm.»
Die junge Frau muss jetzt etwa einen Monat im Spital bleiben. «Sie ist ein Glückskind», sagt ihr Arzt Pjotr Bastrakow. (SDA/bih)
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Bös verletzt, aber guten Mutes: Julia Jewdokimenko im spital. (lifenews.ru)