«Meister des Skalpells» operierte betrunken!

  • Aktualisiert am 02.01.2012

ULM (D) – Stellen sie sich vor: Sie liegen auf dem OP-Tisch, kriegen eine neue Hüfte – und an Ihnen schnippelt ein besoffener Chirurg rum!

Sie nannten ihn den «Meister des Skalpells»: Professor Dr. Christian T. (58) aus Ulm, ein angesehener Orthopäde mit gutem Ruf. Und eben dieser operiert eines Morgens an einem Patienten, setzt ihm eine neue Hüfte ein – als er plötzlich ohnmächtig umkippt!

Seine Kollegen eilen ihm zu Hilfe, glauben natürlich an einen Schwächeanfall oder ähnliches. Denkste: Der Professor war voll wie eine Haubitze! 2,4 Promille hatte er im Blut!

Und Professor T. gab gemäss «Spiegel Online» zu: «Ja, ich habe am Abend vorher Rotwein getrunken und als ich nicht einschlafen konnte, noch ein paar Quittenschnäpse.» Es sei wahrscheinlich Restalkohol gewesen.

Auch Frühstück nahm der gute Mann nicht zu sich – kein Wunder bläst da ein anderer Wind ins Röhrchen! Der Herr Professor reumütig: «Das alles war ein grosser Fehler. Nach dem Zusammenbruch habe ich mich selbst bei der Ärztekammer angezeigt und mir eine Auszeit verordnet.» (num)

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