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Das ist wirklich dumm gelaufen: Dreiste Räuber brachen bei der Brauerei Croucher Brewing Co. in der neuseeländischen Stadt Rotorua ein. Dabei staubten sie auch den Firmenlaptop ab, auf dem sämtliche Finanzdaten, Businesskontakte und die Etiketten-Designs für neue Biersorten abgespeichert waren, wie «USA Today» berichtet.
Ein herber Verlust also für Mitbesitzer Paul Croucher, der nun zu ungewöhnlichen Mitteln greift: «Wir offerieren jedem, der in den Besitz des Laptops kommen sollte und ihn uns zurückgibt, eine Belohnung – nämlich ein Dutzend Flaschen Bier pro Monat bis an sein Lebensende».
Kein schlechtes Angebot, denn Croucher schätzt den Wert des Freibiers auf ungefähr 25000 Franken – je nachdem wie förderlich der Gerstensaft für die Gesundheit des möglichen Empfängers wäre. Schon zahlreiche Personen hätten sich bei ihm gemeldet und ihm versprochen, sich auf die Suche nach dem Computer zu machen, erzählt Croucher.
Wenn sie ihre Daten nicht zurückkriegt, wird es eng für die Mini-Brauerei, die lediglich 600 Liter ihrer drei Biersorten pro Woche ausliefert. «Wir sind in einer sehr kritischen Phase in unserem kleinen Geschäft, so tut ein solcher Schlag besonders weh», beklagt sich der Brauer.
Wertvolle Tipps bekamen die Biermeister übrigens aus der Rebenbranche. Der neuseeländische Weinhersteller Montana riet der Brauerei, die Bedingungen der Belohnung klar zu formulieren. Denn Montana hatte enorme juristische Probleme mit dem Gewinner eines Wettbewerbs, der darauf bestand, nicht bloss fünf Jahre lang mit den edlen Tropfen versorgt zu werden. (hhs)