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Hübsch anzuschauen: Aber Knut ist kein Teddybär! (AP)
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Knut ist halt ein Raubtier...
(AP)
Drama pur im Berliner Zoo, wo Knut nach wie vor die Besucher in Scharen anlockt. Doch diesmal bekamen die Zuschauer etwas ganz anderes zu sehen als einen Auftritt des weissen Weltstars mit hohem «Jööhh»-Faktor.
Nämlich die Natur von ihrer grausamen Seite, wie die «Berliner Morgenpost» berichtet.
Und das war überhaupt nicht geplant. Die Zoo-Wärter hatten die saubersten Absichten, als sie zehn Karpfen in Knuts Wassergraben aussetzten. Die Schlammfresser sollten Algen wegknabbern und das Wasser reinhalten.
Doch da hatten die Tierpfleger die Rechnung ohne den wilden Knut gemacht. Der hatte die Sache natürlich spitzgekriegt. Prompt krallte er sich einen fetten Fisch nach dem andern und katapultierte sie lustvoll aufs Trockene. Irgendwie muss reiner Sadismus im Spiel gewesen sein. Denn sobald ein Karpfen nicht mehr zappelte, liess er ihn einfach liegen.
Den geschockten Zuschauern blieb nichts, als das Treiben ohnmächtig zu verfolgen. Und heftig beim Zoo-Direktor zu protestieren. Der muss sich jetzt eine gute Ausrede einfallen lassen, auch wenn alles nur blöde Schlamperei war. Denn wenn Eisbären eine Lieblingsspeise haben, dann ja wohl Fisch. Es ist aber verboten, in Zoos Wirbeltiere (wie auch Fische) lebend zu verfüttern.
Knut muss jetzt natürlich die Konsequenzen tragen: Auf dem Speisezettel wird in nächster Zeit nur Tiefkühl-Fisch stehen. (snx)
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